Ich träume mir die Welt grad wie sie mir gefällt Teil 2
Zitat von petias im Beitrag #2
Der Zustand unserer Welt macht Unbehagen. Mir zumindest und ich kenne da viele Andere. Will man was dagegen tun, sollte man das 1. erst mal benennen.
Dann wäre es 2. eine gute Idee einen Entwurf zu tägigen, wie es denn besser wäre. Der 3. Schritt sollte eine Weg-Beschreibung sein, wie man denn da hingelangen könnte.
Zu 2.
Wie sollte die Welt sich den gestalten lassen, wenn genügend Leute an einem Strang zögen?
Also wir würden die Bewahrung unserer Biosphäre mit ihrer wunderbaren Artenvielfalt ganz oben an stellen, denn wir haben uns entschieden nicht in einer digitalen Welt als Bits und Bytes, schon gar nicht als Q-Bits und Q-Bytes (Q steht für Quanten) leben zu wollen. Das bedeutet den Klimawandel nicht so schlimm werden zu lassen, die Schadstoffe, die wir ausstoßen auf ein für Gegend und Planeten nachhaltig verkraftbares Maß zu reduzieren und dafür zu sorgen, dass wir friedlich zusammen leben.
Zu diesem Zweck haben wir internationale Gremien geschaffen, die immer dann eingreifen, wenn irgendwo auf der Welt etwas aus dem Ruder läuft sei es, dass es Katastrophen gibt, die lokal nicht gut zu bewältigen sind oder dass sich eine Gruppe um einen selbsternannten Führer schart, die sich anschickt die allgemein akzeptierten Regeln zu brechen.
Dabei haben wir eingesehen, dass es zwar Unterschiede unter den Menschen gibt, dass die Fähigkeiten einzelner die anderer Menschen übersteigen können, aber das ist kein Grund und gibt dem bevorzugten Individuum, das sich daran freuen kann und vielleicht deshalb leichter den erstrebten Partner oder Partnerin findet, nicht das Recht sich über die Anderen zu erheben indem es sich Rechte und Besitztümer herausnimmt, die denen nicht möglich sind.
Die Staaten haben sich von ihrer Schuldenlast befreit. Ein Staat oder eine Staatengruppe hat damit angefangen. Es sind Politiker an die Macht gelangt, die öffentlich die Frage stellten, bei wem denn ihr Staat diese Schulden hat, wie diese Geldgeber zu dem Geld, das sie da verleihen, gekommen sind und was sie dazu berechtigt die ganze Nation für die Zinsen arbeiten zu lassen und auf viele nötige öffentliche Projekte zu verzichten, um diese Schulden zu bedienen.
Sie haben kapiert, dass man diese Schulden nicht mehr los wird. Dass, wenn die Staatsanleihen, die der Staat mit den Kapitelgebern gezeichnet hat, abgelaufen sind, werden sie zurückgezahlt, indem man neue Staatsanleihen aufnmmt, möglicherweise zu schlechteren Konditionen, denn der Zinssatz hängt von der Bonität ab und die sinkt, wenn die Verschuldung steigt.
Dieser Staat ist nicht so sehr auf den Außenhandel mit anderen Staaten angewiesen, so kann er den Unmut und die Sanktionen der anderen verschuldeten Volkswirtschaften, veranlasst durch deren offen oder geheim im Hintergrund aktivierenden Profiteure, einigermaßen gut aushalten. Das Beispiel macht Schule und immer mehr Staaten schließen sich an. Die Diskussion wird öffentlich über die Medien geführt. Trotzdem die Besitzer der Medien andere Interessen haben, sorgen die bereits von der Schuldenlast befreiten Staaten durch entsprechende hoheitliche Maßnahmen dass sich die Zensur in Grenzen hält.
Die Diskussion über Staatschulden führt bald zur Diskussion über das Geldsystem an sich, zum Zinssystem und der Funktion des Geldes als Ware, die doch seiner Funktion als Zahlungsmittel komplett widerspricht. Es gibt mittlerweile viele lokale Beispiele, mit lokalem Geld und Tauschkreisen, um zu sehen, wie es auch gehen kann.
Die Bodenspekulation, die der Abschaffung des Geldes als Ware folgt, führt erst lokal dann weltweit zur Abschaffung des Privateigentums an Grund und Boden. Der gehört den Gemeinden, den kleinen bis mittleren lokalen Verwaltungsebenen und werden von denen an die Individuen und Gruppen verpachtet. Es greift das Bewusstsein vieler Jahrtausender Menschheitsgeschichte wieder Raum, dass man Land und Boden ebenso wenig besitzen kann, wie Luft und Wasser.
Es herrscht überall das Prinzip der Genossenschaft vor. Oberstes Prinzip der Genossenschaft ist die Gemeinnützigkeit. Werden Wohnungen gebaut, so richten sich die Mieten nach den Möglichkeiten der Mieter, dienen dem Erhalt der Wohnungen und darüber hinaus, sollte es Erlöse geben landen die in der Gemeindekasse für andere öffentliche Aufgaben.
Für die genaue Ausarbeitung der Regeln sind die Gemeinden zuständig. Wo es um den Interessensausgleich verschiedener Gemeinden geht, ist die jeweils nächst höhere Verwaltungseinheit Kreis, Land zuständig. Für den Interessensausgleich von Ländern / Staaten, werden internationale Gremien aufgerufen. Es gibt eine Weltarmee, die eventuelle imperialistische Gelüste von aus dem Ruder gelaufenen Staaten im Keim erstickt.
Im Bereich der Technik hat man sich auf eine Technikebene geeinigt, die den Menschen zwar unterstützt, die Arbeit erleichtert, aber ihn nicht überflüssig macht. Denn es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass wer nichts zum Gemeinwesen beiträgt, dessen Mithilfe überflüssig ist, zur unterhaltenen und ausgehaltenen Masse gehört, schließlich in Gefahr gerät von den Eliten ganz abgeschafft zu werden.
Man hat sich darauf geeinigt, dass jede lokale Gemeinde für ihre grundlegenden Bedürfnisse sorgen können muss, wie Nahrung, Kleidung, Wohnung und die wichtigsten Werkzeuge um diese Dinge zu erzeugen.
Man hat sich darüber hinaus darauf geeinigt, dass es überlokal erzeugte Dinge gibt, die gehandelt/getauscht werden. Diese Dinge machen das Leben leichter, aber sind nicht essentiell.
Eine wesentliche technische Errungenschaft, die weltweit gefördert und unterstützt wird ist ein Kommunikationssystem, das die Welt miteinander verbindet und die weltweite Diskussion ermöglicht.
Es herrscht das Prinzip der Glokalität. Was geht wird auf lokaler Ebene erledigt. Braucht eine lokale Einheit Hilfe, wendet sie sich an die nächst höhere Verwaltungseinheit.