Roh essen - nichts Gekochtes in den Magen!

#1 von petias , 18.02.2026 18:36

Roh essen - nichts Gekochtes in den Magen!

nur nebenbei:
Die Geld-Oligarchen, ihr Einfluss, ihr Weltbild: Jeff Bezos
wurde fertiggestellt.


Ab heute beginnt eine neue Challenge. Die aktuelle Challenge "lange gut leben" wird fortgeführt. Die Challenge "roh essen" soll zunächst bis zum 20 April laufen. Parallel dazu machen wir uns auch theoretische Gedanken zur Rohernährung und besprechen eins oder mehrere Bücher zum Thema.

Heute habe ich (um 18 Uhr beginnt die Fastenphase des Intervallfastens, das bis 12 Uhr des morgigen Tages dauert, also bin ich für heute fertig mit Essen.) um 13 Uhr (war so lange auf der Baustelle) ein Ballaststoffmüsli gegessen aus Flohsamenschalen, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Chia-Samen und Leinsamen alles eingeweicht in Wasser. Als Zwischenmahlzeit gab es eine Handvoll roher Mandeln (Pit&Pit aus Holland liefern die zu noch erschwinglichen Preisen) Zum Abendessen eine Avocado, eine Kiwi, einen Romana Salat und zwei Bananen. Etwas Obst-lastig für den Anfang. Wird sich einpendeln. Das Glas Essigwasser aus der anderen Challenge habe ich natürlich auch getrunken.

Demnächst mehr zum Thema.


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RE: Roh essen - nichts Gekochtes in den Magen!

#2 von petias , 05.05.2026 11:44

Ende der Challenge

Außer einer Buchbesprechung ist inhaltlich nichts zu dem Thema gelaufen.
Der praktische Teil der Challenge, nichts Gekochtes essen war leider sehr löchrig. Der Rohkostanteil war höher als sonst, aber nicht 100 Prozent. Also: Challenge verloren!

Aufgrund der "Bioklimatischen Ernährung" sollte man reine Rohkostphasen auch vor Allem im Sommer durchführen. Mal sehen, wann ich die Challenge wiederholen kann.

Rohernährung ist schon sinnvoll, aus vielerlei Gründen. Es werden wichtige Vitalstoffe nicht zerstört. Sie erfordert weniger Zeit und Energie. Sie ist näher an der Natur. Tiere und Pflanzen kochen nicht.
Aber: manche Lebensmittel sind roh unbekömmlich bis giftig. Gekocht bzw. gedünstet leisten sie einen guten Beitrag für die Gesundheit und - gedeihen gut in unserer Gegend. Beispiel: Bohnen Linsen und Kartoffeln.

Zumindest sollte man in unseren Breiten zwischen der Ernährung im Sommer und im Winter unterscheiden. Im Sommer ist reine Rohkost aus Früchten der lokalen Natur durchaus sinnvoll und möglich. Im Winter eher nicht.

Es ist aus Klima- und Umweltgründen nicht sinnvoll im Winter sich alle die frischen Sachen einfliegen zu lassen. Zudem bekommt den Körper im Wintermodus eine weiche Karotte oder ein lappriger Kohl besser, als die Früchte des Sommers. Man friert leichter, wenn man die isst.

Kochen schließt Nahrung auf, die unser schlaffes Verdauungssystem roh nicht mehr packen könnte.

Auch die Kräuter, Gräser, Blätter und Wurzeln, die gute Inhaltsstoffe für uns bereitstellen würden, können wir ohne Pansen und Wiederkäuen nicht optimal verwerten, wenn überhaupt. Ganz besonders wenn die Zähne schlechter werden oder gar ausfallen.

Die moderne Technik macht es möglich. So ist ein guter Hochleistungsmixer, solange es den erschwinglich gibt, eine gutes Werkzeug.
Der Smoothie ist in meinen Alltag eingezogen.

Die Suche nach der richtigen Balance zwischen roh, gedünstet und gemixt in den betreffenden Jahreszeiten unter Berücksichtigung einer hohen Selbstversorgerrate ist in vollem Gange.


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