RE: Notizen zum Tage

#136 von petias , 14.01.2026 13:18

14. Januar 2026

Es ist wieder warm geworden, und der Schnee ist auf dem Rückzug.


Regen und Wärme haben ausgereicht, die Solarpanel frei zu halten. Die Sonne lässt sich nicht blicken, aber für an die 100 Watt pro Anlage reicht es. Besser als nichts!


Der Lauch taucht langsam wieder aus dem Schnee hervor und der Boden rückt ihn, wenn auch widerwillig, wieder heraus.


Dieser hübsche Bursche soll



mit ein paar anderen Köstlichkeiten aus dem Garten und dem Lager zu einer lieben Freundin auf die Reise gehen. Wohl bekomms!


Der Blick in den Iran macht etwas klar. Despoten können sich nur halten, solange es dem beherrschten Volk einigermaßen gut geht. Wird das Leben zu hart, die Differenz zu den Versprechungen des Internets, das sich nirgendwo komplett abschalten lässt zu hoch, dann steht das Volk auf. Ein paar tausend Tote werden da schon hingenommen, stacheln nur noch weiter auf, wenn die Not groß ist.
Wieder ein Beweis dafür, dass es sich für die Masse der Bürger nicht lohnt Kriege zu führen. Wenn man das Leben im inneren des Landes verbessern kann - zur rechten Zeit - sind die Opfer niedriger und die Erfolge besser, als für abstrakte Werte in Kriegen zu kämpfen, leiden und sterben.

In der Ukraine fällt wieder großflächig der Strom aus und damit Licht und Heizungen. Putins Schergen haben herausgefunden, wie man effektiv die Infrastruktur trifft. Wohl dem der auf dem Land lebt und einen Ofen hat oder gar sich seinen Strom selbst macht.

Das vergangene Jahr war das drittwärmste seit das registriert wird. Die letzten 11 Jahre waren die 11 heißesten in der Statistik. Der Klimawandel scheint nicht auf Trump und seine Nachahmer zu hören.

Gerade wird wieder berichtet, dass Musk den Iranern freien Zugang zu seinen Star-Link Satelliten gewährt, als Ersatz für die Abschaltung durch die Mullahs. Den Ukrainern hat er schon damit gedroht ihnen den Zugang zu verweigern, was für den Krieg dort fatale Auswirkungen hätte aus Sicht der Ukraine. Sie wären fast taub und blind, den russischen Raketen und Drohnen noch mehr ausgeliefert.
Da kann man sehen, wie die superreichen Oligarchen mehr und mehr die Macht übernehmen.

Noch einen anderen Aspekt auf die Starlink-Satelliten, von denen es derzeit 12.900 gibt und die in den nächsten Jahren auf 42.000 anwachsen sollen, findet sich in den Nachrichten.
Musks Satelliten haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 5 Jahren. Dann werden sie zu Weltraumschrott, der - nicht nur wegen Musk - rapide zunimmt. Derzeit verglühen ca. 1000 Tonnen Weltraumschrott pro Jahr in der Atmosphäre. Welche Auswirkung das hat z.B. auf die Ozon-Schicht ist noch kaum erforscht. Wieder ein Beispiel für "Machen was machbar ist, Gewinne für die Unternehmer, die Schäden badet die Allgemeinheit aus".

Wollt ihr von Musk, Trump und Co mehr abhängig sein als unvermeidbar? Lasst uns was dagegen tun!


petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020

zuletzt bearbeitet 14.01.2026 | Top

RE: Notizen zum Tage

#137 von Eule , 14.01.2026 18:05

Zitat
Wollt ihr von Musk, Trump und Co mehr abhängig sein als unvermeidbar? Lasst uns was dagegen tun!


Es dürfte schon nicht leicht sein, Einigkeit darüber zu erzielen, was "unvermeidbar" ist,
und DAVOR müsste man mal Alles auflisten, wo Abhängigkeiten bestehen, und DAVOR müsste "..und Co" konkretisiert werden.

Eule  
Eule
Beiträge: 21
Registriert am: 26.03.2025


RE: Notizen zum Tage

#138 von petias , 14.01.2026 21:06

Hallo Eule,
ja, alles gute Ideen! Fange gerne schon mal an. Ich habe vor all das in dem "pax hominibus" thread zu erarbeiten, aber soviel mal schon vorne weg.
Was "unvermeidbar" ist, das ist bei jedermensch anders. Ich möchte nicht nur mit Leuten arbeiten, mit denen ich komplett einer Meinung bin. Hinsichtlich jedes Punktes, bei dem ich mit jemanden gleicher Meinung bin, kann ich mit ihm zusammen arbeiten und wäre er von der AFD oder gar Amerikaner. Da unterscheide ich mich von vielen Parlamentariern.
Wer "Co" ist ist auch teilweise Ansichtssache. Bei mir betrifft das alle Abhängigkeiten die über Familie, Freundeskreis und selbstgewählten Bekamtenkreis hinausgehen. Umvermeidlich kann so eine Abhängigkeit beispielsweise sein, wenn ich oder jemand mir Nahestehender medizinische Hilfe braucht, die nicht durch gesündere Lebensweise vermeidbar ist.
Wo überall Abhängigkeiten bestehen ist wieder individuell. Das ist einerseits eine Frage der bewussten Wahrnehmumg, dabei können wir uns gegenseitig untetstützen, andererseits eine Frage, wovon man sich bereits befreit hat, bzw. in welche Abhängigkeit man sich erst gar nicht begeben hat.

petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020

zuletzt bearbeitet 16.01.2026 | Top

RE: Notizen zum Tage

#139 von Eule , 14.01.2026 22:38

Hallo petias,
eine Liste aller Abhängigkeiten eines Lebens in einer sog. Industrienation heutzutage wäre ein Fass ohne Boden. Die jüngst durch den Stromausfall in Berlin entfachte Diskussion über diesen einzigen Teilaspekt Stromversorgung macht schon deutlich, dass selbst räumlich und zeitlich begrenzte Störungen schon zu massiven Problemen führen, insbesondere im städtischen Bereich. Ein Gespräch vor 2 Tagen mit dem Nachbarn, der eine PV-Anlage auf dem Dach und einen Akku im Keller hat, ergab z.B., dass ihm das bei einem Stromausfall keinerlei Vorteil bringt, weil diese Anlage keine Notstromfunktion hat. Fällt das öff. Netz aus, schaltet sie sich ab, und ohne Internetanschluss geht sie wohl auch nicht. Da gibt es also noch ein großes Defizit in Sachen Problembewusstsein, das so ein o.a. Ereigniss bestimmt bei Vielen geweckt hat. Aber selbst wenn, - bei größeren Ausfällen, wie z.B. in der Ukraine z.Zt., nützt eine solche notstromfähige Anlage kaum etwas, d.h. es muss eine komplett stromunabhängige Lösung her, und das ist nur EINE Dimension der Abhängigkeit. Trinkwasser, Nahrung, medizinische Versorgung, Kommunikation, Mobilität - welcher Aspekt kommt heute ohne massive Abhängigkeit von EDV, also Systemen mit Komponenten aus Fernost und USA aus? Würde mich nicht wundern, wenn das in Zukunft öfter als Druckmittel eingesetzt wird.

Eule  
Eule
Beiträge: 21
Registriert am: 26.03.2025


RE: Notizen zum Tage

#140 von petias , 14.01.2026 23:18

Ja Eule, das ist alles richtig, was Du sagst. Wir brauchen aber keine komplette Liste aller Abhängigkeiten um damit anzufangen uns unabhängiger zu machen. Dein Beitrag thematisiert als aktuelles Beispiel den Strom. In der Hinsicht wäre einmal zu überlegen, wie eine netzunabhängige Stromversorgung aussehen könnte, wie viel Strom man braucht, bzw. mit wie wenig Strom man auskommen könnte, wie man zu den benötigten Anlagen kommt und wie die Rückfallstrategie aussehen würde, solten solche Anlagen nicht nachbeschafft werden könmen sprich: ein Leben ohne Strom, das ein paar Generationen zurück noch zwangsläufig für alle möglich war.
Der Anfang zu mehr Unabhängigkeit wäre gemacht. Gerade Du könntest zu dem Thema eine Menge beitragen.

petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020


RE: Notizen zum Tage

#141 von Eule , 15.01.2026 08:42

dann würde ich für den Anfang empfehlen, in allen Bereichen der alltäglichen Grundbedürfnisse einen Spruch und ein Prinzip zu beachten:
Der Spruch lautet: "der beste Rat ist der Vor-rat"
Das Prinzip ist das der Redundanz: für alles Wichtige mindestens einen "Plan B" haben, ein Plan C und D kann auch nicht schaden


Eule  
Eule
Beiträge: 21
Registriert am: 26.03.2025

zuletzt bearbeitet 15.01.2026 | Top

RE: Notizen zum Tage

#142 von petias , 15.01.2026 08:58

Zitat von Eule im Beitrag #139
eine Liste aller Abhängigkeiten eines Lebens in einer sog. Industrienation heutzutage wäre ein Fass ohne Boden.


Zitat von Eule im Beitrag #139
Trinkwasser, Nahrung, medizinische Versorgung, Kommunikation, Mobilität - welcher Aspekt kommt heute ohne massive Abhängigkeit von EDV, also Systemen mit Komponenten aus Fernost und USA aus?


Zitat von Eule im Beitrag #139
Die jüngst durch den Stromausfall in Berlin entfachte Diskussion über diesen einzigen Teilaspekt Stromversorgung macht schon deutlich


Sehen wir mal vom "Fass ohne Boden" ab, so ist die Liste in Zitat 2 aus Deinem letzten Beitrag ergänzt durch die ausführlicher behandelte Stromversorgung (Zitat 3) doch schon mal ein sehr guter Anfang!

Beim Trinkwasser wäre zu überlegen, wie man am Besten und Unabhängigsten von Fremdprodukten aus Regenwasser (wir überlegen uns, wie man das auch in der Stadtwohnung notfalls auffangen kann) Trinkwasser erzeugen kann.

Das Thema Nahrung erschließt uns den Bereich von den Pflanzen auf dem Balkon oder Fensterbrett über die Pilze-Zucht im Keller, den Dachgärten, den Gemüse- und Obstgärten, den regionalen Märkten bis hin zum Einlagern von Notrationen.

Im Bereich der medizinischen Versorgung gibt es noch die höchste Rate an "unvermeidlicher Abhängigkeit". Aber Ärzte, sogar Gehirnchirurgie gab es schon in der Steinzeit und es lassen sich auch unter den heutigen Medizinern und gesundheitsaffinen Personen, die der Apparatemedizin skeptisch gegenüber stehen bzw. nach Alternativen suchen oder teils schon gefunden haben, Partner in Sachen Unabhängigkeit finden und gewinnen.
Eine "lange gut leben" - Initiative wie in diesem Forum kann auch schon deutlich Abhängigkeiten (z.B. von Medikamenten) mindern.

Im Bereich der Kommunikation ist die gute alte Post eine Rückfallstrategie. Wenn die, wie in Dänemark ab Anfang diese Jahres keine Briefe und Postkarten mehr befördert, müsste man eben Pakete senden.
Im Not- oder Katastrophenfall hilft das wenig. Aber schon ein Kurzwellen-Funksystem würde sogar Anbieter-unabhängiges Internet ermöglichen. Ein spannendes Gebiet!

Die Mobilität ist noch das Einfachste. Fahrräder sind auch unter schweren Versorgungsbedingungen noch möglich. Zu Fuß gehen geht immer, solange es noch Menschen gibt. Unsere Infrastruktur müsste sich daran anpassen. Es ist noch gar nicht lange her, da wurden selbst die größten Städte von Ochsenwagen mit Gütern versorgt! Da würde ich künftig aus Respekt vor den Ochsen eher für Fahrrad-Rikschas plädieten.

Zum Strom haben wir beide schon etwas gesagt. Eine minimale Stromversorgung für Licht und Kommunikation halte ich für sinnvoll, solange das machbar ist. Bereits ein Solarpanel ins Fenster gehängt erzeugt genug Strom für das Licht im Zimmer (bei LED zumindest). Das Handy könnte man auch noch laden. Das Funkgerät bräuchte wohl noch ein eigenes Panel.
Derzeit gibt es Panele und Batterien, Laderegler und Wechselrichter günstig auf dem Markt. Eine unabhängige Alternativversorgung aufzubauen wäre gut.
Die Lebensdauer der Geräte liegt zwischen 10 und 30 Jahren. Das gibt etwas Zeit über Ersatz nachzudenken und gegebenenfalls nach Alternativen zu suchen.

Kommt mit ins Abenteuerland - ein Bisschen Mühe spart den Trump!


petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020

zuletzt bearbeitet 16.01.2026 | Top

RE: Notizen zum Tage

#143 von petias , 15.01.2026 09:14

Zitat von Eule im Beitrag #141
dann würde ich für den Anfang empfehlen, in allen Bereichen der alltäglichen Grundbedürfnisse einen Spruch und ein Prinzip zu beachten:Der Spruch lautet: "der beste Rat ist der Vor-rat"Das Prinzip ist das der Redundanz: für alles Wichtige mindestens einen "Plan B" haben, ein Plan C und D kann auch nicht schaden


Ein weiser Rat, ich stimme zu!

petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020


RE: Notizen zum Tage

#144 von petias , 17.01.2026 17:23

17. Januar 2026

Ein sonniger Samstag auf dem Lichthügel. Die Solaranlagen laufen zur Form des Jahres auf, was allerdings nicht so richtig viel heißen will.


Wir haben Mist von einem entfernteren Nachbarn bekommen. Er bringt uns mehrmals im Jahr Mist von seinen Kaninchen vorbei. Die stapelt er in Mörtelkisten in der Einfahrt. Diesmal hatte ich wegen des Schnees und des gefrorenen glatten Bodens den Mist auf halber Höhe zu den Kompostplätzen zwischengelagert.


Der Weitertransport zu den Kompostplätzen war für heute vorgesehen.


Die Schafe schauten interessiert zu. Interessant, dass nicht nur sie Mist produzieren, denken sie sich vielleicht!


Das ist der Kompostplatz des hinteren Gartens.


In dem schaut der Grünkohl freundlich wieder aus dem Schnee. Vor Kurzem war er noch komplett eingeschneit.


Auch für den Kompostplatz des vorderen Gartens bleibt noch Mist übrig.


Politik
Von der Leyen ist nach Rio de Janeiro geflogen um das Mercosur-Abkommen für Europa zu unterzeichnen. Das Abkommen setze ein starkes Signal von Partnerschaft und Offenheit, verkündet sie. Es werde "echter Wohlstand" geschaffen. Eine Erfolgsgeschichte von für 700 Millionen Menschen.
Die brasilianischen Auto-Zulieferer und die deutschen Bauern haben Angst, dass das Abkommen ihnen die Preise verderben könnte.
Angeblich würde das Abkommen 4 Milliarden Euro an Zöllen sparen.
Was würde denn passieren, wenn die deutschen Bauern nachweislich Probleme durch das Abkommen bekommen würden? Es würde dasselbe passieren, was auch mit dem europäischen Abkommen (EG) passiert ist. Die Bauern erhalten Subventionen.
Subventionen sind der Gegenpol zu Zöllen. Zölle machen den Import von Waren aus dem Ausland teurer und schützen damit heimische Produkte. Zölle zahlen die Unternehmen, die Güter exportieren wollen.
Bei Subventionen profitieren die Händler durch die Zollfreiheit und nützen den gepriesenen Freihandel. Die Kosten für die Subventionen tagen die jeweiligen Steuerzahler. Ein wirtschaftsliberaler Trick!


petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020

zuletzt bearbeitet 17.01.2026 | Top

RE: Notizen zum Tage

#145 von petias , 19.01.2026 18:34

19. Januar 2026

Heute habe ich mal wieder meinen Stromzähler überprüft. Zu meinem Erstaunen habe wir, trotz Akku, seit wir den haben 6kw in das öffentliche Netz eingespeist, was heißt, an den Netzbetreiber verschenkt. Laut Anzeige der App wurden in der Zeit knapp 14kw erzeugt. Da fehlt es noch am Feintuning fürchte ich. Aber ganz zufrieden werde ich hinsichtlich Elektrizitätsversorgung erst sein, wenn es keines Anschlusses an das öffentliche Stromnetz auf dem Lichthügel mehr bedarf.

Statt wie geplant Brennholz für nächstes Jahr zu machen habe ich mir einen 18000 Schritte umfassenden Spaziergang gegönnt. Ich bedauere es nicht.

Beim ersten Lesen habe ich es für eine Fake-Nachricht gehalten, aber es scheint authentisch zu sen. Trump - nur zur Erinnerung, das ist der Präsident der Vereinigten Staaten - hat dem Ministerpräsidenten Norwegens, Herrn Jonas Gahr Støre, dass er sich nicht länger verpflichtet fühle, ausschließlich an den Frieden zu denken.
Grund: Man hat ihm den Friedensnobelpreis nicht verliehen!
Trumps Schreiben war eine Antwort auf ein Schreiben des norwegischen Ministerpräsidenten und des finnischen Präsidenten Alexander Stubb, in dem die die Verhängung von Zöllen gegen Europäische Länder wegen ihres Verhaltens in der Sache Grönland kritisierten.

Laut eines Artikels auf den Seiten der ARD-Tagesschau lautet der Brief übersetzt:

Lieber Jonas, da Ihr Land beschlossen hat, mir den
Friedensnobelpreis für die Beendigung von acht
Kriegen nicht zu verleihen, sehe ich mich nicht
länger verpflichtet, ausschließlich an den Frieden
zu denken, obwohl dieser immer im Vordergrund
stehen wird. Ich kann mich nun darauf
konzentrieren, was gut und richtig für die
Vereinigten Staaten von Amerika ist.
--------------------US-Präsident Donald Trump


Im Umkehrschluss bedeutet das, das Trump bisher bereit war, im Interesse des eigenen Friedens-Nobel-Preises die Interessen der USA hintanzustellen. Diese Interesse hätte weit weniger friedliches Verhalten erfordert.
"Ich habe Trump mehrfach klar und deutlich erklärt, dass der Preis von einem unabhängigen Nobelkomitee und nicht von der norwegischen Regierung vergeben wird", sagte Støre dazu.

Trump bleibt dabei: Dänemark kann Grönland nicht gegen China und Russland verteidigen. Deshalb ist die Inbesitznahme Grünlands durch die USA nötig, um einen bewaffneten Konflikt um Grönland zu vermeiden.
Also im Grunde auch friedensnobelpreiswürdig, füge ich hinzu!



Der OXFAM-Bericht wurde wieder einmal veröffentlicht.
OXFAM Deutschland für eine gerechtere Welt ohne Armut

Einen früheren OXFAM Bericht haben wir in den Notizen zum Tage vom 21. Januar 2025 gewürdigt.
Weitere Leseempfehlung: Bestätigt der Oxfam - Bericht eine These aus dem "Kapital" des Karl Marx?

Aus dem Bericht:

- Das Vermögen von Milliardär*innen weltweit ist 2025 um 2,5 Billionen US-Dollar gewachsen und hat einen neuen Höchstwert von 18,3 Billionen US-Dollar erreicht.
- Dieser Anstieg in nur einem Jahr entspricht fast dem gesamten Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung (4,1 Milliarden Menschen).
- Mit einem Wachstum von rund 16 Prozent hat das Vermögen der Milliardär*innen 2025 dreimal so schnell zugenommen wie in den fünf Jahren davor.
- In vier Sekunden verdient Elon Musk, der reichste Mann der Welt, so viel wie ein Mensch im weltweiten Durchschnitt in einem Jahr.
- Seit März 2020 hat das Gesamtvermögen von Milliardär*innen inflationsbereinigt um 81 Prozent oder 8,2 Billionen US-Dollar zugelegt.
- Fast die Hälfte der Weltbevölkerung, rund 3,8 Milliarden Menschen, lebt in Armut, also von weniger als 8,30 US-Dollar pro Tag.
- Die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt nur 0,52 Prozent des weltweiten Vermögens, das reichste Prozent besitzt 43,8 Prozent.

Die Situation in Deutschland
Auch in Deutschland wächst der Superreichtum unaufhaltsam:

- In Deutschland ist 2025 die Gesamtzahl der Milliardär*innen um ein Drittel auf 172 gestiegen. Deutschland hat die viertmeisten Milliardär*innen weltweit.
- Ein*e deutsche*r Milliardär*in verdient in weniger als anderthalb Stunden das durchschnittliche Jahreseinkommen in Deutschland.
- Das Gesamtvermögen aller deutschen Milliardär*innen stieg 2025 inflationsbereinigt um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar.
- Gleichzeitig lebt etwa ein Fünftel der Menschen in Deutschland in Armut.


Charlotte Becker, Vorständin von Oxfam Deutschland:
Wir befinden uns in der Ära der Milliardär*innen – und das ist keine gute Nachricht für die Welt. Während sich Reichtum an der Spitze in noch nie dagewesenem Tempo konzentriert, kämpft fast die Hälfte der Menschheit ums Überleben. Allein im letzten Jahr haben Milliardär*innen 2,5 Billionen US-Dollar hinzugewonnen. Das ist so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzt. Was uns besonders besorgt: Die Wirtschaftsmacht der Superreichen schlägt sich immer deutlicher in politischer Macht nieder und höhlt die Demokratie immer weiter aus. Das sehen wir zum Beispiel in den USA, wo der Milliardär Donald Trump mit seiner reichenfreundlichen Agenda die Ungleichheit immer weiter anfacht, mit weltweiten Folgen.


petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020

zuletzt bearbeitet 19.01.2026 | Top

RE: Notizen zum Tage

#146 von Eule , 19.01.2026 19:20

Zitat von petias im Beitrag #145
Trump bleibt dabei: Dänemark kann Grönland nicht gegen China und Russland verteidigen. Deshalb ist die Inbesitznahme Grünlands durch die USA nötig, um einen bewaffneten Konflikt um Grönland zu vermeiden.


Die mir am plausibelsten erscheinende Erklärung für das Begehren von DT ist allein die geographische Größe. Die USA haben schon früher ihr Territorium vergrößert (z.B. Kalifornien und Alaska), aber Grönland wäre quantitativ der größte Zuwachs. Darum und NUR darum geht es ihm: der größte Zuwachs für die USA dank des "größten Präsidenten" aller Zeiten...
Der militärische und wirtschaftliche Aspekt (Bodenschätze) wären nur willkommene Zugaben bzw. vorgeschobene Gründe.
(der Gedanke ist nicht von mir, erscheint mir aber zutreffend)

Eule  
Eule
Beiträge: 21
Registriert am: 26.03.2025


RE: Notizen zum Tage

#147 von petias , 19.01.2026 20:26

Ja, das halte ich auch für sehr wahrscheinlich. Ich vermute, dass der Mann komplett den Boden der Wirklichkeit verloren hat. Ich bin gespannt, wie das weiter geht. Ich denke, dass langsam auch im Inland zunehmend Leute ins Grübeln kommen.

petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020


RE: Notizen zum Tage

#148 von petias , 04.02.2026 22:16

04. Februar 2026

Der Lichtmesstag (2.Februar) ist von mir unkommentiert verstrichen. Ein wichtiger Tag in vormodernen Zeiten. Heute scheint das wie aus einer anderen Welt. Ganz praktischer Nutzen und somit auch heute wichtig: Die Tage sind bereits wieder eine Stunde länger als die Nächte!

Ein Erlebnis will ich kurz anreißen. Beim Schreiben von dem Peter Thiel Teil 1 Beitrag ist mir was Sonderbares passiert. Nach dem Abspeichern wurde eine Werbung von Ebay in diesem Beitrag erzeugt. Also nicht auf der dafür vorgesehenen Werbefläche des Eigentümers der Forumssoftware Xobor, sondern in meinem Beitrag, quasi als Teil meines Textes. Ich bekam diese Werbung weg, indem ich an zwei (ich glaube von 3 Stellen) statt eBay eeBBay geschrieben hatte. Vielleicht haben sich einige beim Lesen darüber gewundert. Was beim Speichern dieses Beitrages passieren wird, weiß ich noch nicht. Ich werde sie hier aber stehen lassen, falls wieder eine Werbung generiert wird.
Daraufhin habe ich mich nochmal mit dem Kleingedruckten des Forum-Anbieters beschäftigt. Tatsächlich wird nicht nur Werbung auf den dafür vorgesehenen Flächen gezeigt, die ich durch meinen Monatsbeitrag bereits reduziert habe. Ich könnte die Werbung auch ganz vermeiden, würde ich nochmal 7 Euro mehr im Monat zahlen. Aber auf die automatische Übermittlung von Infos zu Amazon, Ebay, Google und wen noch alles, kann jeder nachlesen in den FAQs unter Datenschutzbestimmungen, wohl nicht. Hier heißt es ganz großspurig, dass alle Daten auf deutschen Servern gespeichert werden, aber dann:
Hinweis zur Datenweitergabe in die USA und sonstige Drittstaaten
Wir verwenden unter anderem Tools von Unternehmen mit Sitz in den USA oder sonstigen datenschutzrechtlich nicht sicheren Drittstaaten. Wenn diese Tools aktiv sind, können Ihre personenbezogene Daten in diese Drittstaaten übertragen und dort verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass in diesen Ländern kein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau garantiert werden kann. Beispielsweise sind US-Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an Sicherheitsbehörden herauszugeben, ohne dass Sie als Betroffener hiergegen gerichtlich vorgehen könnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass US-Behörden (z. B. Geheimdienste) Ihre auf US-Servern befindlichen Daten zu Überwachungszwecken verarbeiten, auswerten und dauerhaft speichern. Wir haben auf diese Verarbeitungstätigkeiten keinen Einfluss.


Ich muss mich mal schlau machen, welche Tools das betrifft und ob und wie man das vermeiden kann. Aber ich gehe mal davon aus, sollte ich in die USA einreisen wollen, was ich ganz bestimmt nicht will, so würde ich an der Hürde "Social Media" scheitern, die bereits oder demnächst bei der Einreise in die USA geprüft werden.
Wir werden im Laufe der "pax hominibus" Reihe noch darauf zurückkommen.
Nur ein Gedanke vorab. Man könnte den Schluss ziehen, dass man sich komplett aus der digitalen Welt zurückziehen sollt. Es wäre zumindest interessant, das mal durchzuspielen und zu sehen, was das bedeuten würde. Im Zusammenhang mit dem Stromausfall in Berlin habe ich gelesen, dass da für Hinweise auf die sich bekennende linksextreme Gruppe eine Million Euro ausgesetzt wurden. Es ist so schwer gegen die zu ermitteln, weil sie peinlich alle digitalen Spuren verwischen. Die Palantir-Software tut sich da noch schwer. Vermutlich nur eine Frage der Zeit. Dann werden Leute ohne digitale Spuren, wenn der Staat sie kennt (Einwohnermeldeamt z.B.) besonders verdächtig sein.
Ich möchte keine Straftaten begehen, solange Selbstversorgung und freie Meinungsäußerung noch keine Straftaten sind. Ich sehe gar keine Alternative dazu, meine Meinung offen, auch digital zu äußern und dazu zu stehen.

SpaceX von Elon Musk hat die KI-Firma xAI von Elon Musk für 250 Milliarden Dollar übernommen. Damit ist SpaceX 1,25 Billionen Dollar Wert. SpaceX bekommt große Summen an staatlichen Zuschüssen. Darin sehe ich den Hauptgrund. Musk nennt als Grund, dass er künftig Rechenzentren für das Betreiben von KI im All betreiben will. In einer Umlaufbahn kann die Energiegewinnung durch Solarzellen viel effektiver erfolgen, weil da ganztägig die Sonne scheint und sie auf diese ohne den Filter der Atmosphäre trifft.
Tatsächlich ist der Strombedarf für Rechenzentren für die KI gigantisch und wird noch viel größer in nächster Zeit. Da Quantencomputer mit unglaublichem Potential nur die Größe eines USB-Sticks haben, wird sich der Energiebedarf vermutlich wieder reduzieren, wenn die praktisch einsetzbar sind. Aber das dauert anscheinend doch noch etwas länger, als es "optimistische" Stimmen vermuten. Zwischenzeitlich ist das Rennen um die mächtigste KI voll entbrannt.
Dabei geht es um die Frage, welcher Investor die investierten Milliarden am Markt wieder hereinspielen und Gewinne erzielen kann. Der Zweitplatzierte, ganz sicher aber die auf Platz 3 und folgende, werden diesbezüglich Schwierigkeiten haben. Wir wissen aus dem Thiel-Beiträgen, dass Konkurrenz als kontraproduktiv von den Tech-Milliardären empfunden wird. Ein Monopol wird angestrebt.
Die Platzhirschen in Sachen KI, Google und Microsoft, sind Musk da schon ein paar Schritte voraus. Deshalb plant er einen Befreiungsschlag durch die Fusion seiner Weltraumfirma und seiner KI-Firma. Zusätzlich will er mit dem geplanten Börsengang im Juni das nötige Kapital einsammeln, um weiter nach vorne zu kommen.

Auch Jeff Bezos fordert Musk heraus im Bereich des Satellitennetzwerkes StarLink. Bezos will mit seiner Raumfahrtfirma "Blue Origin" ein eigenes Netzwerk von Hochleistungs-Satelliten aufbauen. Unter dem Namen "TeraWave" will Bezos 5400 Satelliten in die Umlaufbahn schießen.

Dazu passt noch eine Meldung des Tages. Die Telekom nimmt in München "eines der größten KI-Fabriken in Europa" (O-Ton Telekom) in Betrieb. Mit von der Partie ist Nvidia, der wertvollste Konzern weltweit (hat vor Kurzem Apple abgelöst), der die Hochleistungs-Chips bereitstellt und SAP, die Software beisteuern. Ein Versuch Europas mit Hilfe der amerikanischen Konkurrenz den Anschluss nicht zu verlieren.

In Thüringen ist der Putschversuch von AfD-Mann Höcke gegen den Ministerpräsidenten Voigt gescheitert. Aber die erhoffte Aufmerksamkeit hat er allemal bekommen. Der offizielle Grund für die Aktion: die vorläufige Aberkennung des Doktortitels von Voigt. Da gibt es professionelle Titeljäger, die gerne solche Angriffe zur Diffamierung des Gegners starten. Erstaunlich oft ist da was dran. Bei Ärzten ist es lange bekannt, dass der Doktor-Titel nicht viel Wert ist. Aber auch bei den Anderen scheint es dabei oft nicht weit her zu sein. Aber noch steht die gerichtliche Klärung im Falle Voigt aus. Seine Befähigung als Ministerpräsident hat damit aber nichts zu tun.

Genug für heute, ich gehe ins Bett!


petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020

zuletzt bearbeitet 05.02.2026 | Top

RE: Notizen zum Tage

#149 von petias , 11.02.2026 11:53

11. Februar 2026

Ich hatte die letzten Tage nicht sehr viel Zeit für das Forum. Ich habe nur immer wieder gesehen, dass ganz stattliche Besucherzahlen in der Statistik angezeigt werden. Das macht mir dann ein schlechtes Gewissen, ertappe mich bei dem Gedanken, dass ich die nicht enttäuschen sollte und häufiger schreiben. Aber erstens weiß ich immer noch nicht, ob das da zumindest überwiegend Menschen sind oder Programme (wie intelligent auch immer), und zweitens sollte ich meine geplanten Beiträge nicht überhasten. Gut Ding braucht Weile!
Natürlich fiele es auch viel leichter manchmal einen Diskussionsfaden weiterzuspinnen, auf andere Beiträge zu antworten, Feedback zu erhalten, als für ein fast völlig anonymes Publikum Beiträge zu verfassen. Fazit: ihr seit selbst mit dran schuld, wenn sich im Forum mal nicht so viel tut.

Heute ist der 11. Februar. Die Zahl 11 ist stark mit dem Fasching, der Fastnacht, dem Karneval verbunden. Startet der doch am 11.11. um 11 Uhr 11. Die meisten Faschingsgremien haben einen 11errat und so weiter.
Warum die Zahl 11 so wichtig ist für die Narrenzeit, da gibt es viele Meinungen. Die 11 ist seit dem Mittelalter die Zahl der Narren. Die 11 stehe als Primzahl außerhalb der Ordnung, sie steht zwischen den 10 Geboten und den 12 Tierkreiszeichen oder Aposteln, Monaten, Stunden usw.. Wie auch immer. Gut gefällt mir am "Karneval" oder an der "Fastnacht", dass die Worte darauf anspielen, dass die Fastenzeit beginnt, das Fleisch und das verderbliche Bier vorher schnell noch in einem rauschenden Fest gleichzeitig gerettet (vor dem Verderben) und vernichtet (um nicht in Versuchung zu führen) werden sollen, um dann befreit in die Fastenzeit zu gehen.
Andererseits ist das Starkbier von katholischen Mönchen als flüssige "Speise" für die Fastenzeit entwickelt worden, als Ausgleich für die Entbehrungen, die diese mit sich bringt.
Auch wer sich nicht an kirchlichen Werten orientiert, das Brauchtum, das oft dahintersteckt ist beachtenswert und geht weit über die Kirchen hinaus. Weil die alten "heidnischen", germanischen, keltischen Bräuche nicht auszurotten waren, hat die Kirche sie adaptiert und umgedeutet. Das wird in den heutigen profitorientierten Zeiten durch die Geschäftemacher wiederholt.
Aber die Fastenzeit hat für die alten Selbstversorgerzeiten einen sehr praktischen Nutzen und vielleicht auch für die neuen. Fasten ist gesund und reinigt Geist und Seele und ist ganz etwas anderes als Hunger.
Da im ausgehenden Winter oft die Essensvorräte knapp werden, ist man auf die örtliche Landwirtschaft und den eigenen Garten angewiesen und stammt das Essen nicht aus dem nächsten Supermarkt, dessen Regale von den globalen Märkten gefüllt werden, so kann das Essen schon mal knapp werden.
Da ist es eine gute Idee in den kargen Zeiten nicht einfach zu hungern und zu leiden, sondern das spirituell und gesundheitlich umzudeuten und aus der Not eine Tugend zu machen: Fasten!

Ich möchte dieses Jahr allerdings diesen Gedanken nicht verfolgen, sondern habe mir vorgenommen ab dem "Aschermittwoch" (heute in einer Woche) eine neue Challenge zu beginnen (die Challenge "lange gut leben" läuft weiter). Ich möchte nur ungekochte (in der Regel nicht über 42 Grad Celsius erhitzte Speisen) Lebensmittel zu mir nehmen. Die Details und die Gründe besprechen wir bald an anderer Stelle.

Apropos Kirche: ich habe heute morgen kurz vor dem Aufstehen in einem christlichen Kurzbeitrag im Radio gehört, dass die AfD nach ihrem Programm plant, die Unterstützung für die Kirchen einzustellen. Keine Kirchensteuer einzuziehen z.B. und einiges mehr.
Nun, ich finde auch, dass es längst bei uns keine ernsthafte Verbindung mehr gibt zwischen Kirche und Staat, trotz der "C"s in einigen Parteinamen. Die Erhebung der Kirchensteuer durch den Staat für Kirchenmitglieder scheint mir aus der Zeit gefallen.
Was die AfD da genau plant weiß ich nicht, keine Lust da nachzusehen, denn es ist mir sehr egal. Aber etwas wundert es mich, denn die Verquickung mit der Religion und dem Staat auf eine recht unheilvolle Weise findet gerade in den USA statt, die sich auf den Weg in einen totalitären Staat befinden, denn Religion scheint totalitäre Herrscher zu unterstützen. Das kann man in Russland sehen, mit der orthodoxen Kirche, im Iran z.B. und allen islamischen Staaten. Die Scharia macht die Religion zum Staatsgesetz. Ist die AfD da auf der Höhe der rechten Zeit?

Musk hat damit begonnen die (illegale) Benutzung von "Star Link" durch Russland zu unterbinden. Russland zahlt keine Beiträge wie vorgesehen, sondern hat sich die Empfangstechnik für die Satellitensignale illegal aus dem Ausland beschafft. Die Maßnahmen zeigen bereits Erfolge und bereiten den russischen Angriffen Probleme. Das bestätigen auch russische Blogger.
Auch der Ukraine wurde mal vorübergehend die Nutzung von Star Link untersagt, was zu großen Problemen führte. Greift Musk jetzt wieder mal in den Krieg ein oder will er nur, dass Russland die geforderten Gebühren bezahlt?
Aber es ist schon sehr interessant zu sehen, wie offensichtlich Firmen und ihre CEOs in internationales Geschehen, sogar in Kriege eingreifen. Niemand außer Musk könnte das weltweite Internet in 5G Geschwindigkeit bereitstellen. Ist Abhilfe in Sicht? Ein internationales Gremium, das den Satellitenverkehr regelt und die Netze betreibt? Nein, aber Jeff Bezos steigt in den Markt ein mit einer eigenen gigantischen Satellitenflotte. Die Welt soll bald den Tech-Oligarchen gehören - und wir helfen alle mit!


petias  
petias
Beiträge: 1.247
Registriert am: 09.06.2020

zuletzt bearbeitet 11.02.2026 20:37 | Top

RE: Notizen zum Tage

#150 von Eule , 11.02.2026 12:40

Zitat
Jeff Bezos steigt in den Markt ein mit einer eigenen gigantischen Satellitenflotte. Die Welt soll bald den Tech-Oligarchen gehören - und wir helfen alle mit!


das könnte allerdings auch das Gegenteil bewirken - Strichwort: "Kessler-Effekt"
Je mehr Objekte sich im Orbit befinden, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen, und die Menge der dabei enstehenden Trümmerteile erhöht exponentiell die Kollisionswahrscheinlichkeit u.s.w.....
Wäre nicht überrascht, wenn die Erde dann sehr schnell von einer undurchdringlichen Schale aus Trümmerstücken umgeben ist, durch die kein Satellit mehr unbeschadet hindurch kommt

Eule  
Eule
Beiträge: 21
Registriert am: 26.03.2025


   

Leseempfehlung zu gegebenem Anlass
Dies und das für jeden was

Xobor Ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz