"Die Gesamtzahlen der Treibhausgasemissionen bewegen sich in die falsche Richtung"

#1 von petias , 18.09.2021 09:36

sagte UN-Klimachefin Patricia Espinosa.

6 Wochen vor der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow sieht sich die UN veranlasst, einen neuen Bericht zu veröffentlichen. Statt der 2015 beim Welt- Klimagipfel angestrebten 1,5 Grad Anstieg in der durchschnittlichen globalen Erderwärmung schreitet die Welt stramm auf eine Erwärmung von 2,7 Grad zu, bis zum Ende des Jahrhunderts. Das bedeute einen "massiver Verlust von Menschenleben", sagt der Generalsekretär der UN António Guterres. Schon bis 2050 könnte es 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben.

Der Bericht wertet die geplanten nationalen Anstrengungen aus, die die 191 Unterzeichnerstaaten des Abkommens 2015 mittlerweile unternommen haben. Demnach werden die Emissionen bis zum Ende des Jahrzehnts um 16 Prozent gegenüber 2010 zugenommen haben. Die Gesamtzahlen der Treibhausgasemissionen bewegen sich in die falsche Richtung!

Erst kürzlich hat der Weltklimarat IPCC gewarnt, dass die anvisierten 1,5 Grad Erderwärmung bereits bis 2030 erreicht sein werden. (10 Jahre früher als noch vor wenigen Jahren prognostiziert.) Dieses 1,5 Grad Ziel ist realistischerweise längst gerissen. Auch ein 2 Grad Ziel, als absolutes Maximum bis zum Ende des Jahrtausends definiert, ist längst in Gefahr.

Seit den ersten massiven Warnungen in den 1970er Jahren hat sich die Einschätzung der Forscher zu dieser Entwicklung ständig verdüstert. Die prognostizierten Zahlen verschlechtern sich von Bericht zu Bericht. Die Eisschichten der Erde schmelzen schneller und schneller, immer mehr Arten sterben aus, der Meeresspiegel steigt und steigt, Dürren, Unwetterkatastrophen, Überschwemmungen nehmen rapide zu.

Man kann getrost annehmen, dass die tatsächliche Lage noch viel schlimmer ist.

Das war es auch schon, an diesem Samstagmorgen. Legt euch wieder hin oder geht was Schönes einkaufen und genießt das Wochenende!


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zuletzt bearbeitet 18.09.2021 | Top

   

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