RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#31 von petias , 03.10.2023 11:45

Tag der deutschen Einheit

Seit 1990 ist der Tag der deutschen Einheit der 3.Oktober, ein gesetzlicher Feiertag. Um Mitternacht vom 2. auf den 3. Oktober 1990, ein Jahr nach der "Wende" wurde der Beitritt der neu gegründeten Bundesländer zum Geltungsbereich des Grundgesetzes nach Artikel 23 GG rechtskräftig. Somit wurden Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Berlin in seiner Gesamtheit die neuen Länder der Bundesrepublik Deutschland.

Früher war der 17. Juni der "Tag der deutschen Einheit". Er erinnerte an einen Volksaufstand in der DDR bei dem Menschen mit Steinwürfen gegen Panzer vorgegangen sind.

Die Deutsche Einheit war keine Fusion zweier Staaten, sondern ein Beitritt der Länder der ehemaligen DDR zur BRD. Getrieben war das vom Wusch nach dem Wohlstand und der Reisefreiheit der BRD, wie sie aus dem Westfernsehen allen DDR- Bürgern bekannt war. Auf meinen Spazierwegen liegen heute noch zwei ehemaligen "geheime" Antennenanlagen, mit deren Hilfe das Westfernsehen empfangen wurde.
"Kommt die DM nicht zu mir, gehe ich zu ihr", skandierten die Montagsspaziergänger und viele gingen in den Westen auch nachdem die DM im Osten eingeführt worden war.

Das Land war in einem maroden Zustand. Nicht lange nach der Wende machte ich berufliche Reisen durch die Baubüros der neuen Länder, von denen aus der Aufbau einer komplett neuen Telekommunikation- Infrastruktur organisiert wurde. Ich wurde an "Durchs wilde Kurdistan" oder "In den Schluchten des Balkans" erinnert, Bücher von Karl May, auch ein Ossi, dessen Bücher ich in Jugendjahren verschlungen hatte.

Die Treuhand wickelte tausende von Betrieben ab und zerstörte das, was noch vorhanden war auf teils hinterhältige Weise. Kapitalismus eben! Es ist nicht alles Gold was glänzt. Wessis kamen und übernahmen Manager- Posten in Wirtschaft und Politik. Im Osten fehlte das Know How.

Der gewaltige Anpassungs- und Umgestaltungsprozess hinterließ Wunden und Narben. Nicht für jeden erfüllten sich die goldenen Träume.

Heute wird beklagt, dass die Renten erst jetzt an die westlichen angeglichen werden. Die Vermögen der ehemaligen Ossis sind geringer als die der Wessis (die hatten eben einen 45 Jährigen Vorsprung) die Löhne geringer. Was hilft es da dem Selbstbewusstsein, dass es auch die Mieten, die Grundstücke selbst viele Lebensmittel sind.

Für die Jüngeren spielt das alles keine große Rolle mehr. Aber die Älteren hadern noch sehr mit den nicht ganz erfüllten Wohlstandshoffnung.
"Was nützt mir die Reisefreiheit, wenn ich kein Geld habe zu reisen?", beklagt sich eine Bäckereiangestellte. "In der DDR konnte ich mir wenigstens meine staatlich geförderte Ostseereise leisten. Da war alles besser!"
OSTALGIE macht sich breit.

Man hat sich an viele Zuwendungen und Leistungen des States gewöhnt. Wenn man jetzt sieht, wie die Flüchtlinge alles "in den Arsch geschoben" bekommen und man selbst das Gefühl hat zu kurz zu kommen, dann wächst der Frust.

In der Folge feiert die AFD großen Zulauf gerade im Osten. Die machen große Versprechungen, schüren Hass und Vorurteile.
Viel zu wenige Investitionen werden im Osten getätigt, von einigen spektakulären Ausnahmen abgesehen.

Aber? Ist es wirklich investitionsfördernd wenn das Land politisch in eine mehr als ungewisse Zukunft schlittert?

Und überhaupt, müssen wir nicht im Angesicht der heraufziehenden Krisen eher uns auf ein Konsumniveau begeben, das noch weit unter dem in den "Neuen Bundesländern" liegt? Könnten die neuen Länder nicht Vorreiter einer neuen Wende in Sachen Klima und Umwelt sein. Dann wären sie plötzlich ganz weit vorne und könnten die Wessis endlich mal überflügeln.

Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!


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RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#32 von Eule ( Gast ) , 03.10.2023 14:52

Zitat von petias im Beitrag #31
Tag der deutschen Einheit...
Und überhaupt, müssen wir nicht im Angesicht der heraufziehenden Krisen eher uns auf ein Konsumniveau begeben, das noch weit unter dem in den Neuen Bundesländern liegt? Könnten die Neuen Länder nicht Vorreiter einer neuen Wende in Sachen Klima und Umwelt sein. Dann wären sie plötzlich ganz weit vorne und könnten die Wessis endlich mal überflügeln.

Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!


ich fürchte, die meisten Ossis würden das als bitterböse Ironie auffassen - wäre auch das erste Mal, dass ein quantitatives Weniger mit dem Begriff "Überflügeln" in Verbindung gebracht wird.
Du hast am Anfang ja selbst die Motive zum Streben nach der westlichen Lebensweise genannt, dessen "Erfolg" heute gefeiert wird - eher unwahrscheinlich, dass die von damals unerfüllt gebliebenen Träume nun nicht nur aufgegeben, sondern als der Grund für aktuelle Probleme erkannt und abgelehnt werden.
Das wäre in mehrfacher Hinsicht das Gegenteil von typisch menschlich!

Eule

RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#33 von petias , 04.10.2023 09:38

Zitat von Gast im Beitrag #32
ich fürchte, die meisten Ossis würden das als bitterböse Ironie auffassen - wäre auch das erste Mal, dass ein quantitatives Weniger mit dem Begriff "Überflügeln" in Verbindung gebracht wird.
Du hast am Anfang ja selbst die Motive zum Streben nach der westlichen Lebensweise genannt, dessen "Erfolg" heute gefeiert wird - eher unwahrscheinlich, dass die von damals unerfüllt gebliebenen Träume nun nicht nur aufgegeben, sondern als der Grund für aktuelle Probleme erkannt und abgelehnt werden.
Das wäre in mehrfacher Hinsicht das Gegenteil von typisch menschlich!


Hallo Eule,
die meisten Ossis und die meisten Menschen noch. Aber der Mensch ist ein Geschichten erzählender, hörender, liebender Affe. Es geht um die Geschichte, an die man glaubt.

Ich habe in einem früheren Forum, das es heute nicht mehr gibt, sein Name war "AkaZu" (Akademie für Zufriedenheit) mal eine Liste der Dinge veröffentlicht, die ich besitzen möchte bzw. mit denen ich mich bescheiden möchte. Die Liste war nicht sehr lang, hat aber Spott und Hohn ausgelöst, bei anderen Mitgliedern, denen das viel zu viel erschien. Es folgte eine Diskussion, ob es nun sinnvoll ist, bestimmte Werkzeuge zu besitzen, wie einen Schraubenzieher, oder ob es nicht besser wäre, sich den vom Nachbarn zu leihen.
Es gibt Minimalisten, Frugalisten, Bettelmönche, Diogenes, der im Fass wohnt usw.
Was ich damit sagen möchte: es gibt Konzepte und Lebensentwürfe, die anders sind als "Genug kann nie genügen"
Genau so, wie die meisten Konsumbürger sich alle die Dinge wünschen, die die Reichen in den Filmen haben, auf das Auto oder die Urlaubsreisen des Nachbarn schielen und derlei als Maßstab ihres eigenen Erfolges werten, definieren einige Personen und Gruppen ihren persönlichen Erfolg und ihr persönliches Glück anders.
Wenn eine Neubewertung von Werten gelänge, wenn das verbrauchsbescheidene Leben und eine ökologiefreundliche Definition von Glück sich durchsetzte, so hätten wir noch eine gute Chance. Das ist eine Frage der Voraussicht, des Bewusstseins.
Was wir uns für Geschichten erzählen, ist dafür verantwortlich, wer und was wir sind. Die Chance: erzählen wir gute Geschichten!

In diesem Zusammenhang werde ich demnächst ein Buch vorstellen: "Erzählende Affen" von Samira El Quassil & Friedemann Karig, das von der Macht der Geschichten erzählt.


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RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#34 von petias , 09.10.2023 08:58

Wahl in Bayern und Hessen

Wie erwartet, ein starker Rechtsruck mit Schwerpunkt bei der AFD. Alle Ampelparteien verlieren deutlich. Wahlbeteiligung hoch wie lange nicht.
In Bayern haben die Rechten (CSU, FW, AFD) 67,5 Prozent in Hessen (CDU, AFD, FW) 65,5 Prozent. Die AFD kommt dabei in Bayern auf ca. 15 Prozent und Hessen 18,5 Prozent. Die AFD ist für Migranten raus, Grenzen dicht, raus aus Europa, Ende der Sanktionen gegen Russland, Einkauf billigen russischen Öls und Wiedereinstieg in die Atomkraft.
Die Andern Rechten tun es ihnen nach Kräften gleich, grade so gebremst, dass sie sich nicht auch als Verfassungsfeinde verdächtig machen.
Die Verlierer, die Regierungsparteien ergehen sich in Demut, beteuern, dass sie gelernt hätten und alles besser machen würden.
Aber wie denn? Wollen sie jetzt auch sich die rechten Positionen zu eigen machen?
Man sagt, man müsse die Politik den Wählern besser erklären.

Es ist ein lächerliches Herumgeeier und eine Vermeidung zu sagen was Sache ist. Möglicherweise wissen das nicht alle betroffenen Politiker, die meisten schon.

Das Wahlvolk möchte vor allem Konsumwohlstand jetzt und die Aussicht, dass es in Zukunft immer besser wird. Das wurde uns seit nach dem Krieg von jeder Regierung versprochen und auch weitgehend umgesetzt.
Deutschland ist ein Exportland, angewiesen auf die Einfuhr billiger Rohstoffe und billiger Arbeitskräfte und den Absatz der Güter und Waffen weltweit. Das macht unseren Wohlstand aus. Wir leben auf Kosten anderer. Die Anderen sind aber immer weniger bereit das hinzunehmen. Sie wollen ebenfalls ein Stück vom Kuchen. Und wenn es dafür in der Heimat keine Chance gibt, z.B. weil dort Kriege geführt werden auch mit unseren Waffen, dann kommen die Verzweifeltsten eben zu uns.
Unsere - und die der anderen Industrie und Wohlstandsnationen - Umweltverschmutzung hat den weltweiten Klimawandel ausgelöst, der uns alle, besonders aber die Ausgebeuteten bedroht. Dem Problem kann nur durch einen globalen Wertewandel begegnet werden und würde zwangsläufig den Konsumverzicht der Reichen, also auch von uns erfordern.
Aber, wie sage ich es meinem Wähler. Lieber verschweigen und irgend etwas von grünem Wachstum erzählen und so tun, als könnte der Wohlstand (Konsum) weiter wachsen und alles wird gut.
Was die Regierungsparteien versuchen, ist nichts anderes, als ein paar international eingegangenen Verpflichtungen zu versuchen annähernd einzulösen wie z.B. beim Heizungs-Gesetz. Das erreicht bei weitem nicht, was es soll, wird erst in Jahren überhaupt aktiv und permanent verwässert. Nicht deshalb, weil es zu kurz greift, sondern weil überhaupt Anforderungen auf den Wahlbürger zukommen könnten, werde die Ampelparteien abgestraft.
Man wählt die Grünen, weil Umweltschutz gut und wichtig ist, aber wehe sie werden aktiv und es gibt Einschnitte beim Bürger.
Dann wird lieber die AFD gewählt, die den Klimawandel kurzweg leugnet oder darauf hinweist, dass wir in Deutschland ohnehin nichts bewirken können, wenn die Amis, Chinesen und Inder nicht gleichermaßen mitziehen.
Wir werden erst noch viel mehr Katastrophen brauchen, bevor das Wahlvolk möglicherweise einsehen könnte, dass das mit dem immer immer Mehr nicht funktioniert. Dann könnte vielleicht auf Politiker gehört werden, die diesbezüglich handeln wollen. Hoffen wir, dass es die dann auch gibt.
Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!


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RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#35 von Gast , 09.10.2023 18:38

Zitat

Wir werden erst noch viel mehr Katastrophen brauchen, bevor das Wahlvolk möglicherweise einsehen könnte, dass das mit dem immer immer Mehr nicht funktioniert. Dann könnte vielleicht auf Politiker gehört werden, die diesbezüglich handeln wollen. Hoffen wir, dass es die dann auch gibt.


Bei Katastrophen handelnde Politiker, auf die gehört wird...?
Eigentlich gibt's schon reichlich Katastrophen, aber mir fällt gerade Keine ein, bei der auf handelnde Politiker gehört wurde.
Ich erinnere nur an die Ereignisse rund um die Pandemie, wo sich handelnde Politiker einerseits als nur bedingt hilfreich, die Bereitschaft, auf sie zu hören, aber auch als eher begrenzt gezeigt hat (was nur teilweise einander bedingt, sondern eher mit der Art und Weise zu tun hat, wie Machtpositionen hierzulande erreicht werden).
Bei einem System nach Art der AFD würde es sicher keine Großdemos gegen staatliches Handeln geben - und das läge NICHT daran, dass Alle mit Allem zufrieden sind...
Aber vielleicht wäre dann zumindest die CSU zufrieden, denn der Slogan "mia san mia" würde sicher bundesweit eingeführt


RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#36 von Eule ( Gast ) , 09.10.2023 22:18

Als Fazit zu den Landtagswahlen finde ich den folgenden Kommentarausschnit aus dem Berliner Tagesspiegel ziemlich treffend:

Zitat
Die neuen und alten AfD-Wähler haben am Sonntag ihre Augen und Ohren verschlossen vor den vielen Hinweisen auf die antidemokratische Agenda der Partei und die unterschiedlich deutlichen rassistischen Töne, die ihre Funktionäre und Anhänger verbreiten. Sie wählten die von der Partei angebotenen einfachen Lösungen, denn die ganzen Probleme sollen weg sein. Am besten schnell. Fertig.

Das könnte die eigentliche und dramatische Botschaft der Wahlen sein: Dass viele Wahlberechtigte die Bedingungsfülle der Realität nicht mehr akzeptieren wollen. Dass sie auf Pippi Langstrumpf machen. Aber was im Kinderbuch einen großen Charme entwickelt, ist für reale Probleme im Hier und Jetzt als zivile Alternative nicht tauglich.

Eule

RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#37 von petias , 10.10.2023 09:09

Zitat von Gast im Beitrag #35
Bei Katastrophen handelnde Politiker, auf die gehört wird...?
Eigentlich gibt's schon reichlich Katastrophen, aber mir fällt gerade Keine ein, bei der auf handelnde Politiker gehört wurde.
Ich erinnere nur an die Ereignisse rund um die Pandemie, wo sich handelnde Politiker einerseits als nur bedingt hilfreich, die Bereitschaft, auf sie zu hören, aber auch als eher begrenzt gezeigt hat (was nur teilweise einander bedingt, sondern eher mit der Art und Weise zu tun hat, wie Machtpositionen hierzulande erreicht werden).
Bei einem System nach Art der AFD würde es sicher keine Großdemos gegen staatliches Handeln geben - und das läge NICHT daran, dass Alle mit Allem zufrieden sind...
Aber vielleicht wäre dann zumindest die CSU zufrieden, denn der Slogan "mia san mia" würde sicher bundesweit eingeführt


Das habe ich etwas anders gemeint. Es wird Katastrophen brauchen, viele, auch im eigenen Land, die die Probleme des Klimawandels nachhaltig ins Bewusstsein der Menschen rücken und eine Handlungsnotwendigkeit erkennen lassen. Wenn dann die Bereitschaft zum Handeln da ist, wird es Leute brauchen, die in der dann viel brenzligeren Situation die nötigen Handlungen erkennen und deren Durchführung organisieren.

Es geht keineswegs darum, in irgendeiner als solche definierten "Katastrophe" ungeprüft und widerspruchslos alle auch noch so falschen Maßnahmen hinzunehmen. Gerade dafür ist die Pandemie ein gutes Beispiel.


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RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#38 von petias , 10.10.2023 09:13

Zitat von Gast im Beitrag #36
Als Fazit zu den Landtagswahlen finde ich den folgenden Kommentarausschnit aus dem Berliner Tagesspiegel ziemlich treffend:


Zitat
Die neuen und alten AfD-Wähler haben am Sonntag ihre Augen und Ohren verschlossen vor den vielen Hinweisen auf die antidemokratische Agenda der Partei und die unterschiedlich deutlichen rassistischen Töne, die ihre Funktionäre und Anhänger verbreiten. Sie wählten die von der Partei angebotenen einfachen Lösungen, denn die ganzen Probleme sollen weg sein. Am besten schnell. Fertig. Das könnte die eigentliche und dramatische Botschaft der Wahlen sein: Dass viele Wahlberechtigte die Bedingungsfülle der Realität nicht mehr akzeptieren wollen. Dass sie auf Pippi Langstrumpf machen. Aber was im Kinderbuch einen großen Charme entwickelt, ist für reale Probleme im Hier und Jetzt als zivile Alternative nicht tauglich.



Das ist die weitverbreitete Meinung, es handele sich bei den AFD Wählern um Protestwähler. Wenn auch der Protest nicht sehr spezifisch ist, eher eine Sündenbockprojektion (Migranten, Juden, Grüne als Sündenböcke) so drückt es zweifellos Frust und Angst vor allem diffuse Unzufriedenheit aus.
Aber das ist nur ein Teil des Bildes. Die Anzahl der Wähler wächst von Wahl zu Wahl, die gewarnt durch unzählige Beiträge und Berichte sich durchaus der antidemokratischen Absichten der AFD bewusst sind, denen aber diese "demokratischen Werte" nur ein diffuses Schlagwort sind und gar nicht wissen oder auch nur wissen wollen, was damit gemeint ist, und was deshalb auf dem Spiel steht. Sie sind zum Spiel mit dem Feuer bereit.

Hinzu kommt, dass es kaum möglich erscheint, die komplexen übermächtigen Probleme zu versuchen durch einen Pluralismus der Unzulänglichkeiten im wirren Hin und Her des demokratischen Spiels rechtzeitig in den Griff zubekommen. Der Ruf nach der berufenen starken Hand wird immer lauter. Aber die Schwachmaten der AFD?


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RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#39 von petias , 11.10.2023 11:27

Wieso ist Israel von Terroristen umgeben?

Die Hamas bombardiert Israel vom Gaza- Streifen aus, dringt über die Grenze tötet und verschleppt Israelis. Aber das sind keine Kämpfer beeilen sich die Kommentatoren zu sagen, sondern Terroristen. Netanjahu, der gerade in Israel die Demokratie abschaffen möchte, wittert Morgenluft. Die USA stellt die Kritik ein und unterstützt rückhaltlos. Es soll eine Allparteien-Notregierung geben. Dem Feind wird die totale Vernichtung angedroht, Mobilmachung, Gegenschläge.
Aber schon kommt es auch im Norden, zum Libanon zu Kämpfen. Die schiitische Hisbollah, 5 Mal so viele Kämpfer und 10 Mal so viele Raketen wie die Hamas droht in den Krieg einzugreifen. Israel ist von Feinden umgeben.

Gib es dafür einen Grund?
Den Staat Israel gibt es erst sei 1948. Ja, Israel war schon mal ein Staat. Von 1600 v. Chr. bis 135 n. Chr. Seither lebten die Juden über das ganze Erde verteilt.
Gut 100 Jahre vor der Gründung des Staates Israel in Palästina begann eine "zionistische Bewegung" den vorzubereiten. Die Gräuel des zweiten Weltkrieges verstärkten die internationale Stimmung die Israeliten zu unterstützen und so wurde der Staat vor allem von den Briten und den USA stark unterstützt
Am 14. Mai 1948 zog sich die Britische Armee aus Israel zurück und der neue Staat wurde gegründet. Noch in der Gründungsnacht wurde Israel von Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien der Krieg erklärt. Er dauerte 15 Monate und führte dazu, dass Israel seine Staatsfläche auf das Doppelte vergrößerte, einschließlich West-Jerusalem.
Im Krieg begannen Flucht und Vertreibung vieler palästinensischer Araber. Natürlich war das neue Staatsgebiet der Israelis kein leeres Land. Es wohnten Menschen da. Auch sie hätten gerne einen Staat gehabt.

Bereits im Jahre 1937 wurde im Peel-Report erstmals die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat vorgeschlagen. Davon wird bis heute gesprochen. Israel war und ist dagegen.

Es gab immer wieder Kriege und permanent bewaffnete Konflikte. Ich kann mich noch gut an den 6 Tage Krieg erinnern. An den einäugigen (Augenklappe) Verteidigungsminister Mosche Dayan. Die israelische Luftwaffe zerstörte die Luftwaffe der arabischen Nachbarstaaten schon vorsorglich am Boden, bevor sie aufsteigen konnte. Und nach den 6 Tagen beherrschte Israel den Gazastreifen, die Sinai-Halbinsel, die Golanhöhen, das Westjordanland und Ostjerusalem. Jerusalem ist auch eine wichtige religiöse Stätte der Muslime.

Umstritten ist die israelische Siedlungspolitik, die den Arabern mehr und mehr Lebensraum nimmt.

Wundert es also, dass die "arabischen Terroristen" zu einem Zeitpunkt, wenn Israel mit sich selbst beschäftigt scheint und die Welt in die Ukraine schaut, wieder mal was versuchen?

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Das ist kein Artikel gegen die Israelis oder gar die Juden. Für alle Brennpunkte der Welt gibt es Gründe. Aber Frieden wird es nicht geben, solange wir Kontrahenten zu Terroristen erklären und sie mit der Auslöschung bedrohen. Die Teilung der Welt in Profiteure und Ausgebeutete wird niemals eine friedliche Welt sein.

Natürlich kann das nur auf der Grundlage von Menschenrechten, die die Religionsfreiheit einbeziehen, funktionieren. Religiöse Eiferer, die alle "Falschgläubigen" vernichten wollen, sind tatsächlich Terroristen. Dass in dem Fall alles zusammen kommt, Raub des Landes, Vertreibung, Ausbeutung und religiöser Eifer, macht die Sache nicht einfacher.
Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

Nur
Ein Mensch, der, sagen wir, als Christ,
streng gegen Mord und Totschlag ist,
hält einen Krieg, wenn überhaupt,
nur gegen Heiden für erlaubt.
Die allerdings sind auszurotten,
weil sie des wahren Glaubens spotten!
Ein anderer Mensch, ein frommer Heide,
tut keinem Menschen was zuleide,
nur gegenüber Christenhunden
wär jedes Mitleid falsch empfunden.
Der ewigen Kriege blutige Spur
kommt nur von diesem kleinen „nur“…
Eugen Roth


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RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#40 von petias , 12.10.2023 11:03

Wenn das mit dem "Grünen" Holz geschieht ...

Zitat
Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden?
Lk 23,31



Gestern in der Sendung "Maischberger" war Robert Harbeck zum Interview gekommen. Er war sehr souverän und ein geduldiger und geschickter Erklärer.

Interessant fand ich seinen Aussagen zur Wirtschaftslage unseres Landes.
Gefragt als Wirtschaftsminister, warum denn Deutschland wirtschaftlich derzeit ganz am Ende aller EU - Staaten steht, erklärt er richtig, dass Deutschland sehr stark vom Export abhängt und an billige Energiepreise gebunden ist. Beides ist im Moment schwierig. Die Energiepreise sind wegen der Umstellung von billigem Gas auf erneuerbare Energien teuer und die Absatzmärkte schwächeln wegen Inflation und der Schwäche Chinas. Wir sind zu 40 Prozent unserer Wirtschaftsleistung vom Export abhängig, andere nur zu 10 oder 20 Prozent. Deshalb trifft es uns härter.
Als Lösung nennt Herr Habeck neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien den Abbau von Bürokratie, und die Stärkung der Inlandnachfrage.
Dass wir wirtschaftlich wachsen müssen, daran wird nicht gerüttelt.
Das ist das Wesen des Kapitalismus, und daran rütteln auch nicht die Grünen. Nein, die Lösung liegt im permanenten "grünen Wachstum", dessen Funktionieren längst widerlegt ist.
Im Interview wurde auch die Migration und der Arbeitskräftemangel angesprochen. Habeck erklärt, wie sehr wir Zuwanderung brauchen. In diesem Jahr sind 100 000 Beschäftigte aus dem Arbeitsleben ausgeschieden, aber 200 000 Einwanderer in Arbeit gegangen.

Fakten: die Wirtschaft schrumpft, die Energie ist teuer, der internationale Wettbewerb wird schwerer, der Export geht zurück, Arbeitskräfte fehlen überall, (teils können Rettungsdienste nicht mehr ausrücken, weil Personal fehlt. Selbst in dem Bereich wächst die Leiharbeit. Die "Ausgeliehen" können teils die Geräte in den Rettungswagen nicht bedienen). Mit den Migranten gibt es Probleme. Die Absatzmärkte schrumpfen, die Rohstoffe werden teurer, der Klimawandel schreitet voran, die Umweltzerstörung nimmt dramatische Formen an, die Artenvielfalt schwindet dramatisch ...

Jetzt lehnen wir uns doch mal zurück und analysieren das ruhig und sachlich.
Als Lösung böte sich mir an: Die Wirtschaft darf (muss sogar) schrumpfen. Gefördert werden nicht Exportgüter, sondern Güter, die im Inland gebraucht werden. Dafür importieren wir weniger. Die schrumpfende Wirtschaft braucht weniger Arbeitskräfte. Wir sind nicht mehr auf Einwanderung angewiesen. Der Lebensstandard schrumpft auf ein ökologisch vertretbares Maß. Damit fällt ein wesentlicher Grund, warum wir so viele Flüchtlinge anziehen. Die Gewinne unserer Wirtschaft werden gerecht verteilt, dann sinkt vielleicht das Bruttosozialprodukt, aber der Wohlfühlstand (statt Wohlstand) unter der Bevölkerung wächst.
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RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#41 von Pitu ( Gast ) , 12.10.2023 15:54

Zitat
Jetzt lehnen wir uns doch mal zurück und analysieren das ruhig und sachlich.


Genau dabei ist es wahrscheinlich passiert: Du bist eingeschlafen!
Den Rest hast Du nur geträumt - so muss es gewesen sein

Im Ernst - die steigende Zahl von Klimaflüchtlingen interessiert sich immer weniger für Lebens-Standard und immer mehr für "Überlebens-Möglichkeit"
Bevor in D der Lebensstandard auf ein für Flüchtlinge unattraktives Maß sinkt, gewinnt die "Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung" die absolute Mehrheit im Bundestag

Pitu

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#42 von petias , 13.10.2023 09:29

Zitat von Gast im Beitrag #41
Im Ernst - die steigende Zahl von Klimaflüchtlingen interessiert sich immer weniger für Lebens-Standard und immer mehr für "Überlebens-Möglichkeit"Bevor in D der Lebensstandard auf ein für Flüchtlinge unattraktives Maß sinkt, gewinnt die "Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung" die absolute Mehrheit im Bundestag

Hallo Pitu,
Mir ging es hier nicht um die künftigen Klimaflüchtlinge, von denen gibt es noch nicht so viele. Klar, wenn jemand auf seiner Insel wegen des steigenden Meeresspiegels absäuft und notgedrungen wegzieht, oder schlichtweg verhungert, weil durch die neue Hitze nichts mehr wächst, dann interessiert ihn der Lebensstandard im Zielland nicht, sondern nur das nackte Überleben. Dann reist man aber nicht um die halbe Welt.

Wir haben es derzeit hauptsächlich mit Kriegsflüchtlingen zu tun. Nicht, dass das angenehmer wäre. Aber die Flüchtlinge, die durch viele Länder unter großen Gefahren mit Hilfe von teuren Fluchthelfern zu uns kommen, ihre Papiere wegwerfen und sich dann an die Behörden wenden mit Asylanträgen, sind die Aktiveren, Wohlhabenderen, Wagemutigeren unter den Leidenden. Die, die am Schlimmsten dran sind, schaffen es nicht bis zu uns.

Und wenn ich schon all das in Kauf nehme, als Flüchtling, dann suche ich mir doch logischerweise das Land aus, wo meine Chancen am besten stehen. Wo ich so viel Geld bekomme, dass ich was nach Hause schicken kann, zu den weniger Wagemutigen, die mir vielleicht sogar den Fluchthelfer halfen zu finanzieren.
Das ist absolut nachvollziehbar, aus meiner Sicht nicht verwerflich, ich würde es auch so machen, vermute ich. Aber, es ist keine Lösung! Und ein Gemeinwesen kann nur eine begrenzte Zahl an Neuankömmlingen aufnehmen, will es als solches überleben.

Der Entscheidende Fehler an diesem Satz mit dem Wohlstand als Pull-Faktor ist aber, dass ich mich hier, bezugnehmend auf die Äußerungen Habecks, auf Deutschland bezogen habe, das Flüchtlingsproblem aber ein Internationales ist.
Es fehlt der Hinweis, dass der Verzicht auf hohem unökologischem Verschwendungsstandard zum Ausgleich den bisher Benachteiligten zu Gute kommen muss, die dafür aus der Not auf unser neues Niveau aufsteigen. Das wird nicht leicht zu organisieren sein, ist aber nötig, sollte es jemals Frieden geben können.

Dazu kommt, dass die Offenheit eines Landes für Flüchtlinge auch von seinen nationalen Interessen abhängt. Die Aufnahmeländer tun das nicht aus Nächstenliebe. Die wichtigsten waren in Zeiten des "Wir schaffen das!" Deutschland, die Niederlande und Schweden. Alles Länder mit stark überalternder und schrumpfender Bevölkerungsstruktur und Arbeitskräftemangel. Es wurden die Begleiteffekte unterschätzt. Der Nettonutzen für das Land scheint grenzwertig. Die Unternehmerschafft fordert aber die Fortsetzung der Zuwanderung und eine Lockerung der Abschiebung bei sich bewährt habenden Arbeitskräften.

Wenn der Druck des Wahlvolkes groß genug wird, wird es sehr schnell Konsequenzen geben. Der Prozess ist im Gange. Was allerdings die AFD und ihr befreundete Gruppierungen angeht, so stürzen sie sich immer auf das Thema, das gerade den größten Unmut in der öffentlichen Meinung erzeugt, um zu zeigen, dass die Demokratie nicht in der Lage ist, des Bürgers Probleme zu lösen und daher abgeschafft werden muss.

Übrigens, dass die "Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung" die absolute Mehrheit im Bundestag erhält ist so abwegig nicht. Auf dem Gebiet der Alters- und Verjüngungsforschung tut sich einiges. Ein logisches und konsequentes Ziel des Wohlhabenden, der Alpträume davon bekommt, dass das letzte Hemd keine Taschen hat. Und wenn die Armen sehen, dass die Reichen viel länger Leben, wegen neuer medizinischen und sicher sehr teuren Maßnahmen, dann könnte sich das durchaus manch populistische Partei ins Parteiprogramm schreiben!
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RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#43 von Eule ( Gast ) , 14.10.2023 09:05

Zu dem Thema habe ich im Netz einen interessanten Kommentar gelesen:

Zitat
Das Problem ist nicht die Migration an sich

Das Problem ist, dass jeder Anspruch auf Sozialleistungen hat sobald er die deutsche Grenze überquert. Und schon Milton Friedman wusste:

“You cannot simultaneously have free immigration and a welfare state".

"There is no doubt that free and open immigration is the right policy in a libertarian state, but in a welfare state it is a different story: the supply of immigrants will become infinite."


Man kann nicht gleichzeitig eine freie Einwanderung und einen Wohlfahrtsstaat haben.
Ohne Zweifel ist offene und freie Einwanderung die richtige Politik in einem freiheitlichen Staat, aber in einem Wohlfahrtsstaat ist das eine andere Geschichte: der Zustrom von Einwanderern wird unendlich.

Eule

RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#44 von petias , 20.11.2023 11:07

Make ends meet

"To make ends meet" ist eine englische Redewendung die besagt, dass man die losen Enden zusammenführt. Also bildlich: das eine Ende einer Schnur wird mit dem anderen verbunden. Übertragen: zwei (oder mehr) Probleme/Phänomene werden miteinander in Einklang gebracht.

Loses Ende 1: Das Verfassungsgericht hat auf die Klage der CDU hin die Umwidmung des Sondervermögens aus der Corona- Krise von 60 Milliarden für Verfassungswidrig erklärt.
Das hatten zumindest die Koalitionspartner der Bundesregierung nicht erwartet und verlässt die bislang gefahrene Linie des Verständnisses des Verfassungsgericht für Notsituationen.
Jetzt fehlt das Geld für den angestrebten ökologischen Umbau der Wirtschaft.
Die CDU hat angekündigt, dass sie weitere Geldquellen verfassungsmäßig prüfen lassen wolle, was auch bereits ausgegebenes Geld für z.B. Heizzuschüsse, Senkung der Mehrwertsteuer, Benzinpreisstützung etc. nachträglich gefährdet.

Loses Ende 2: Das Verfassungsgericht hat ebenfalls angemahnt, dass die in internationalen Gremien zugesagten Klimaziele mit mehr Nachdruck umgesetzt werden müssten. Das gerade hat die Bundesregierung mit ihren verfassungswidrigen "Sondervermögen" - sprich Schulden versucht.

Loses Ende 3
In Erwartung der UN-Weltklimakonferenz am 30. November in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) hat die Oxfam, nach eigner Aussage eine internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden, eine Studie mit dem Titel "Climate Equality: A Planet for the 99 Percent" veröffentlicht.
Danach verursachte in Deutschland das reichste Prozent der Einwohner 2019 insgesamt 83,3 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf und Jahr. Das ist mehr als 15-mal so viel wie die ärmere Hälfte der deutschen Bevölkerung, sie verbrauchte 5,4 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr.
Das reichste Prozent der Weltbevölkerung verursachte 2019 so viele klimaschädliche Treibhausgase wie die ärmeren zwei Drittel der Menschheit (fünf Milliarden Menschen).
Ursache sind z.B. häufigere Flugreisen, größere Häuser sowie mehr klimaschädlicher Konsum bis hin zu Luxusvillen, Megajachten und Privatjets. Grundlage hierfür sind Zahlen des Stockholm Environment Institute, das sich auf Daten des Global Carbon Atlas, der World Inequality Database, den Penn World Tables zum Einkommen (PWT) sowie Zahlen der Weltbank stützt.
Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung waren 2019 für rund die Hälfte der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zu diesen zehn Prozent gehören circa 53 Prozent der Deutschen.
Zum reichsten Prozent der Weltbevölkerung gehörten im Jahr 2019 Personen mit einem Jahreseinkommen von über 140.000 US-Dollar, zum reichsten Prozent der deutschen Bevölkerung Personen mit einem Jahreseinkommen von über 280.000 US-Dollar.

Also mir würde da schon was einfallen, was man da machen könnte.

Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!


petias  
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zuletzt bearbeitet 20.11.2023 | Top

RE: Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!

#45 von Gast , 20.11.2023 19:40

Zitat von petias im Beitrag #44
Make ends meet

Also mir würde da schon was einfallen, was man da machen könnte.

Ned, dass ma red, ma sagt ja blos!


das haben schon Andere versucht - und warum hat es nicht geklappt?

deshalb

Jemand überrascht?


   

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