RE: Gedichte

#106 von petias , 02.08.2023 11:11

Florina hatte gestern Geburtstag

Liebe Florina,
in deutsch schreib ich dies klein‘ Gedicht,
denn rumänisch kann ich nicht.
Als Mutter von „Perfektilein“
kannst auch Du perfekt nur sein!

Zurzeit gibt’s furchtbar viel zu tun
und wenig Zeit sich auszuruh‘n.
Und auch in jeder kurzen Nacht
wirst stündlich um den Schlaf gebracht.

Dafür geht’s morgens richtig los -
ich frage mich, wie schaffst Du‘s blos?
Kita, putzen, waschen, kochen.
Der Hausbau geht Dir an die Knochen!

Trotzdem bist Du für Oli da,
versorgst ihn gut, bist ihm ganz nah!
bist alles, was er von Dir braucht,
auch wenn der Alltag noch so schlaucht.

So wünsch ich Dir zu Deinem Feste:
Gesundheit, Glück und all das Beste
und viel Geduld mit meinem Sohn,
dann bin ich sicher, wird das schon!


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#107 von petias , 15.08.2023 15:32

Sebastian zum 33. Geburtstag

Sebastian zum 3. 11er

An unverdienten Ehrentagen,
nur weil wir geboren waren,
verwende ich was ungewöhnlich,
nicht Jubiläen zur Basis zehn,
für Nächste und auch ganz persönlich,
das lustige Schnapszahlsystem!

Das Leben auf der Erde hier
teilt man in der Bereiche vier
kaum einer wird sie alle schaffen,
im Alltag lauert die Gefahr
Vieles kann hinweg uns raffen,
das Ende lauert Jahr für Jahr!

Den ersten hast Du heut‘ vollendet,
des Lebens Grundstein ist gelegt.
Zum Guten hat sich‘s Dir gewendet,
wenn auch die Zeiten sehr bewegt:
Ein Baum gepflanzt, ein Sohn gezeugt
ein Haus gebaut eine Frau gefreit.

So liegst Du richtig gut im Rennen
Für manchen ist das schon das Ziel,
doch würde weitere ich benennen,
es ist ein Start, noch nicht sehr viel!
Die nächsten 33 Jahre
bescheren nicht nur graue Haare!

Die Kinder fördern, reifen sehen,
helfen, dass sie selber stehen,
Kindern und Partner(n) Liebe schenken,
auch mal an sich selber denken.
die materielle Basis sichern, weiten,
vorsorgen für bewegte Zeiten!

Mit Weisheit und auch klugem Denken,
sich und den Seinen Frieden schenken,
wissend, dass das nur gelingt,
wenn man auch andern Frieden bringt.
Durchschauen alle Hetzparolen,
der Wahnsinn kommt auf leisen Sohlen!

Glück und Gesundheit wünsch ich Dir
und allen Deinen Lieben,
bin ich auch dann nicht länger hier,
noch keiner ist geblieben.
Richtest Dich gut im zweiten Abschnitt ein,
kann der dritte dann der schönste sein!

Anmerkung:
Schnapszahlgeburtstage: 11, 22, 33, 44, 55, 66, 77, 88, 99, 111
Schnapszahljubiläen:
0 bis 33: erwachsen werden, Bildung(Herz, Verstand, Fertigkeit), Beruf
34 bis 66: Berufsleben, Kinder werden groß, Grundlagensicherung
67 bis 99: Zeit für das, was einem wichtig ist, auch mal was zurückgeben, Buch schreiben, Schlüsse ziehen
100 bis 111: seltene Bonuszeit, die man wohl kaum, selbst wenn sie einem vergönnt ist, vollendet.


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#108 von petias , 26.08.2023 15:43

Über allen Gipfeln ist Ruh'

Über allen Gipfeln
ist Ruh',
in allen Wipfeln
spürest Du
kaum einen Hauch;
die Vögelein schweigen im Walde.
warte nur! Balde
ruhest du auch.
----------------------------------------------------Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
diese Worte soll Goethe am Abend des 6. September 1780 an die Wand einer Berghütte auf dem Hausberg von Ilmenau, dem Kickelhahn (861m über NHN) geschrieben haben. Er hat da übernachtet, „um dem Wuste des Städgens, den Klagen, den Verlangen, der Unverbesserlichen Verworrenheit der Menschen auszuweichen“, berichtete Goethe Charlotte von Stein in einem Brief.
Ein halbes Jahr vor seinem Tod im August 1831 soll er mit dem Förster wieder da hinauf gestiegen sein, die Zeilen nochmal gelesen haben und gesagt: "Ja: warte nur, balde ruhest du auch!"


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#109 von petias , 29.08.2023 08:07

Zwischen den Zeiten

Ein Mensch lebt noch mit letzter List
in einer Welt, die nicht mehr ist.
Ein andrer, grad so unbeirrt,
lebt schon in einer, die erst wird.
--------------------------------------------------- Eugen Roth

Vielleicht leben wir nicht in einer Endzeit, so wie sich das für mich anfühlt. Dieses düstere Gefühl der Menschheit gab es auch schon in früheren düsteren Zeiten.
Vielleicht leben wir nur in einer Zwischenzeit?


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#110 von petias , 30.08.2023 06:59

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt –
doch oft hat sich herausgestellt
nach manchem trüb verbrachten Jahr,
dass dies der einzige Lichtblick war.
------------------------------------------------Eugen Roth


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#111 von petias , 31.08.2023 08:31

Abendlied

Der Mond ist aufgegangen
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar:
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolze Menschenkinder
sind eitel arme Sünder,
und wissen gar nicht viel;
wir spinnen Luftgespinste,
und suchen viele Künste,
und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, lass uns dein Heil schauen,
auf nichts vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun!
Lass uns einfältig werden,
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod,
und wenn du uns genommen,
lass uns in Himmel kommen,
du lieber treuer frommer Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder!
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon’ uns Gott mit Strafen,
und lass uns ruhig schlafen,
und unsern kranken Nachbar auch!

-------------------------------------------------------Matthias Claudius (1779 Erstveröffentlichung)
Meine Eltern hatten das Gedicht auf Schallplatte. Ich habe es immer mit Ehrfurcht gehört!


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#112 von petias , 03.09.2023 20:16

Familientreffen und Geburtstag 2023

Kurz nach dem blauen Supermond
reise ich in die Alpen
dorthin, wo meine Schwester wohnt
bereit, ein Treffen zu gestalten.

Nach einer Nacht im Gästebett
lockt uns der Rauschberg Samstag früh
auch andere Gäste sind so nett
und wandern mit, begleiten sie.

Bald wir es Zeit, den Weg zurück ins Tal zu suchen
es trifft noch mehr Familie ein
und fröhlich bei Kaffee und Kuchen
woll‘n wir ein Stündchen glücklich sein.

Fahren alle dann vergnügt zurück -
wie schön, dass wir uns trafen –
darf ich noch zu meinem Glück
eine weitere Nacht dort schlafen.

Am Sonntag dann zum Morgentee
kann ich die Evi herzen;
sie loben über den grünen Klee
und übers Alter scherzen.

Die Evi dann Geburtstag hat:
Viel Glück, beste Gesundheit!
Ich wünsche Dir vom Guten satt
und eine lange gute Zeit

Und sei bedankt, dass Du so treu
die Familie zusammenhältst
und jedes Jahr geschickt aufs Neu‘
uns passend zu Dir einbestellst.

Im Zug zurück, die vielen Stunden,
denk ich an Dich und freue mich,
gebe es zu, ganz unumwunden:
Lieb Schwesterlein, ich liebe Dich!

-------------------------------------------- für meine liebe Schwester Evi von Deinem Bruder Peter


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#113 von petias , 10.09.2023 11:58

I went to Heaven

I went to Heaven -
'Twas a small town -
Lit – with Ruby -
Lathed – with Down -
Stiller – than the fields
At the full Dew -
Beautiful – as Pictures -
No Man drew -
People – like the Moth -
Of Mechlin – frames -
Duties – of Gossamer -
And Eider – names -
Allmost – contented -
I – could be -
'Mong such unique
Society -
--------------------------------Emily Dickinson

Ein schönes Gedicht von Emily Dickinson. Der Himmel liegt auf dem Lande eingebettet in die Dorfgemeinschaft, entschleunigtes Leben mit Pflichten aus Tüll. Da könnte man fast zufrieden sein! Fast? Was fehlt denn noch? Der geeignete Partner? Gelegentlich etwas Aufregung?


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#114 von petias , 28.09.2023 19:50

Der Petra zum Geburtstag (28.9.2019)


Jedes Jahr zur Kermsezeit
ist es wieder mal soweit:
Die Petra feiert Jahresfest
mit ihr die gelad‘nen Gäst‘.

Zwar bin ich diesmal nicht dabei,
doch möchte ich gern, ich bin so frei,
Dir ein paar nette Worte sagen
und Dir dies Gedicht vortragen:

Zuerst mal wirklich alles Gute,
dass Du mit ungebroch‘ nem Mute
gesund und fröhlich lange Zeit
noch lebst und Dich das herzlich freut.

Das eine oder andre Leiden,
das grad uns Ält‘re manchmal plagt,
wir können es beherzt vermeiden,
weil unser Sport es schnell verjagt.

Ich dank‘ Dir sehr, dass Du den Heller
in dem Du lange Wirtin warst -
Gastraum Parterre, Klo im Keller -
Für unsern Sport geöffnet hast.

So sind wir eine nette Runde,
die Donnertags Gymnastik macht,
die sicher manche Arbeitsstunde
und andre Mühen Dir gebracht.

Auch schätz‘ ich Deine Lebensschläue
die eine Wirtin nun mal hat.
Ich weiß, dass ich es kaum bereue,
wenn ich befolge Deinen Rat.

Lass uns noch viele lange Jahre
mit Freundschaft uns begegnen,
bis schließlich auf der Totenbare
zuletzt das Zeitliche wir segnen.

Das Verhältnis von Petras Geburtstag zur Lichtener Brutsack Kermse ändert sich von Jahr zu Jahr leicht. Die Kermse findet am letzten Wochenende im September statt, Petras Geburtstag ist fix. Aber sie freut sich immer, wenn sie auf der Kermse ihren Geburtstag feiern kann.


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#115 von petias , 28.09.2023 19:51

Der Petra zum Geburtstag (28.9.2023)

Klein Petra war im neunten Jahr,
der Vater starb zur Unzeit,
die Mutter überfordert war,
Schatten über der Kindheit.

Die Mutter muss zur Arbeit fort,
das Kind ist bei der Tante
oder auch an anderem Ort,
statt Mutter oft Verwandte.

Zu Hause ist die Mutter streng,
verweigert gar die Suppe
Strafen sieht sie oftmals eng
verbrennt die liebste Puppe

Betrübt erkennt das arme Kind,
und fühlt sich oft allein,
die liebsten Freunde Katzen sind,
so kuschlig lieb und nie gemein.

Die Mutter findet neuen Mann
nach Lichte zieh‘n die drei.
Die Petra ist grad 16 dann
ist der Stress jetzt mal vorbei?

Die Familie übernommen hat:
Gasthaus "Zum letzten Heller",
das bedeutet Arbeit satt,
die Gäste rufen schneller.

Ausschank, Essen, Gästezimmer
für drei ist’s kaum zu stemmen
irgendwer will etwas immer,
da hilft kein Jammern und kein Flennen.

Das Leben nimmt so seinen Lauf,
zwei Männer, tote Kinder
und Arbeit gibt es allzuhauf
und Sorgen auch nicht minder

Doch endlich wendet sich die Zeit,
Roberto ist ein schöner Mann.
Ein Künstler, einfühlsam, bereit
zu was die Liebe geben kann.

Nach Jahren noch ein Liebespaar,
gehen Hand in Hand durch Lichte,
wo sowas nie gesehen war,
geht ein in die Geschichte.

Alle paar Schritte bleiben sie stehen
für einen innigen Kuss
so könnt es ewig weitergehen,
wozu hat Schönes einen Schluss?

Die Petra tapfer weiter macht,
betreut des Heller’s Gäste,
selbst ist sie einsam Nacht für Nacht,
für Andere organisiert sie Feste.

Die viele Arbeit hat 'nen Preis:
es schmerzen die Gelenke!
Die Arbeit ruht und wer weiß,
des Lebens spät‘ Geschenke?

Noch immer hat sie Katzen gern
und Hunde, wilde Tiere.
Deren Wohl, das lieg ihr gar nicht fern,
sorgt sich, als wär‘n es ihre.

Stiefvater Helmut pfleg sie gut,
kümmert sich gern um Alle.
sie fröhlich Feste feiern tut,
mit Vorsicht, dass sie nicht falle.

So wünsch‘ ich Dir noch Jahre satt
in Frieden und Gesundheit,
was das Leben noch zu bieten hat,
an Schönem und an guter Zeit!

Die Lebensdaten stammten aus zweitem Mund. Prompt musste ich zwei Stellen ändern!


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RE: Gedichte

#116 von petias , 18.01.2024 20:31

Das Ferngespräch

Ein Mensch spricht fern, geraume Zeit,
mit ausgesuchter Höflichkeit,
legt endlich dann, mit vielen süßen
Empfehlungen und besten Grüßen
den Hörer wieder auf die Gabel -
doch tut er nochmal auf den Schnabel
(nach all dem freundlichen Gestammel),
um dumpf zu murmeln: Blöder Hammel!
Der drüben öffnet auch den Mund
zu der Bemerkung: Falscher Hund!
so einfach wird oft auf der Welt
die Wahrheit wieder hergestellt.
--------------------------------------------------- Eugen Roth


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RE: Gedichte

#117 von petias , 03.02.2024 12:12

Dem Bruno zum 60. Geburtstag


Mich erreichte diese Einladung

für die Lesbarkeit auf das Bild klicken oder mit dem Finger stupsen (Touch Screen) zum Schließen des Zooms das "X" im rechten oberen Eck betätigen


Auf Nachfragen hat sich herausgestellt, dass das mit Alaska noch nicht so ganz feststeht. So habe ich dieses Gedicht mitgebracht:

Am Tag vor Lichtmess, das ist klar,
wird Bruno älter um ein Jahr.
Das jährt sich ohne jede Wahl
bislang schon ganze 60-mal!

Nun hat der Heller leider zu,
die Petra möchte ihre Ruh
und da Ersatz ist allzu schwer,
ruft Bruno an die Feuerwehr.
Die kommt und löscht und hilft sogleich
mit ihrem Raum in Bock und Teich.

Das Haus ist fertig -und na klar,
eine Reise wär‘ jetzt wunderbar!
Er plant und bittet statt Geschenken,
man soll an seine Reise denken
und füllen auf die Reisekasse,
dass er es nach Alaska schaffe.

Nun liegt Alaska hoch im Norden
Nur Eisbär‘n mögen es so kalt
Und Lapplands große Rentierhorden-
ach ja, und Pinguine halt!

Vielleicht steckst auch in Griechenland
die nackten Zehen in den Sand
oder Du machst in Ireland
Musik mit einer Irish Band.

Auch Schottlands grüne Hügelrücken
könnten Dich sicher sehr verzücken.
Tequila schmeckt in Mexiko
viel besser noch als anderswo!

Vielleicht fährst‘ im September weg,
das hätte einen schönen Zweck:
Du sparst Dir bei der Landtagswahl,
die Propaganda viele Mal

Kein Zweifel, Sarah Putinknecht
sehr gerne Deine Stimme möcht
und gerne würde Bernd das Brot
Dich führen in den NAZI-Tod.

Und auch die anderen trüben Tassen
wollen Dich beim Schlafittchen fassen.
Du lässt sie machen und vertraut
küsst Dich die Sonne auf die Haut!

Und kommst Du dann zurück ins Land
Ich kann es nicht verhehlen,
Besuch‘ ich Dich, lausche gespannt,
denn wer gereist, der hat was zu erzählen


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RE: Gedichte

#118 von petias , 18.03.2024 08:21

Enkel Oli zum zweiten Geburtstag

Oli, Du wirst heute zwei
ach, wie schön, ich bin dabei!
Und mit Freuden schenk ich Dir
In knallig gelb ein Gummitier.
Auf dem kannst Du dann sitzen,
flott durch die Gegend flitzen.
Hüpfe froh und munter,
doch fall‘ mir nicht herunter.
Du machst Dir ganz schlimm Aua,
auf mich ist Mama sauer.
Das wollen wir doch beide nicht:
Glück und Gesundheit, kleiner Wicht,
für nächstes Jahr und Immerda(r)
wünscht Dir Dein alter Opapa!


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RE: Gedichte

#119 von petias , 23.03.2024 13:16

Der lieben Ute zum 55. Geburtstag

Jedes Jahr Gedichte schreiben,
lasse ich zukünftig bleiben.
Nur noch bei Jahresdoppelzahlen
will ich meine Reime malen.

So dacht‘ ich und entspannte mich
Utes Geburtstag – kein Gedicht!
Doch nein es bleibt mir keine Wahl:
Wir feiern eine Mehrfachzahl!

Du bist heut‘ mittendrin im Leben,
zuletzt solls eine Feier geben,
auch mit Gedicht, doch nicht mehr meins,
das Fest der Ziffern Eins – Eins - Eins! (111)

Dann feiern hoch Dich Deine Söhne,
finden zum Lob die höchsten Töne,
danken Dir für Lieb‘ und Rat
und dass man eigne Häuser hat.

Doch bleibt die Zukunft noch verborgen,
noch immer gilt: Der Tag die Sorgen!
Wenn man’s auch kaum begreifen kann,
es steht ein Zeitenwandel an!

Seit ich in diese Gegend kam,
lacht immer mich ganz freundlich an
das schönste Haus am ganzen Platz
in Gelb ein ganz besonderer Schatz.

Mit freundlichen Fachwerkfassanden
zieht Utes schnieker Blumenladen
mit all der schönen Pflanzenpracht
den Blumenkäufer an mit Macht.

Gestecke, Kränze, Gemüsepflanzen,
muss man auf einer Hochzeit tanzen,
zum Geburtstag gratulieren,
eine Trauerfeier arrangieren.

Wer stets mit kreativer Hand
Utes Unterstützung fand,
hübsch arrangiert, schön eingehüllt,
sieht jeden Blumentraum erfüllt.

Ja, es ist schier nicht einzusehen,
die Ära soll zu Ende gehen.
Gerüchte geben keine Ruh,
Ute macht ihren Laden zu.

Obwohl das mal ihr Lebensziel,
die Arbeit ist einfach zu viel.
Für Hilfe reicht nicht der Gewinn,
so hat das leider keinen Sinn!

Man muss auch auf Gesundheit sehen,
Abschnitte mal zu Ende gehen,
drum mutig auf zu neuen Dingen,
das Leben wird noch Anderes bringen!

Drum wünsche‘ ich Dir zu Deinem Feste,
Erfolg, Gesundheit, nur das Beste,
dass den Beschluss Du nicht bereust
und Dich entspannt des Lebens freust!

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RE: Gedichte

#120 von petias , 27.05.2024 17:39

Dem Christian zum 42. Geburtstag!

Ein guter Monat nach dem meinen
findet ein Geburtstag statt,
der Christian, der hat dann seinen
und feiert diesen gern und satt.

Das Schenken ist nicht immer leicht,
da lieg` ich öfter mal daneben.
Was Kleines, ob`s zur Freude reicht?
Von Herzen sei es Dir gegeben!

Du planst im Winter eine Reise,
La Gomera ist das schöne Ziel.
Bescheiden, draußen, einfach, leise,
nur Rohes – davon auch nicht viel!

Damit Du bleibst mit uns verbunden,
Dein Handy-Akku wohl gefüllt,
hab` einen Sonnen-Lader ich gefunden,
der den Geräte-Hunger stillt.

Und solltest Du in Not geraten,
brauchst Du ein Loch, das Dich verbirgt,
hier ist ein kleiner Klapp-Hack-Spaten,
der manches Wunder schier bewirkt.

Doch kommt der Frühling, komme wieder,
der Garten braucht Dich und auch wir.
Nirgends schöner blüht der Flieder,
alles sehnt sich hier nach Dir!

Ein gutes Jahr sei Dir beschieden,
Gesundheit und der Freude Glück
Das meiste Schlechte sei vermieden,
im Hier und Jetzt Dein wacher Blick!


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zuletzt bearbeitet 28.05.2024 | Top

   

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