RE: Gedichte

#76 von petias , 12.04.2022 10:04

Unter Aufsicht

Ein Mensch, der recht sich überlegt,
dass Gott ihn anschaut unentwegt,
fühlt mit der Zeit in Herz und Magen
ein ausgesprochnes Unbehagen
und bittet schließlich voller Grauen,
nur fünf Minuten wegzuschauen.
Er wolle unbewacht, allein
inzwischen brav und artig sein.
Doch Gott, davon nicht überzeugt,
ihn ewig unbeirrt beäugt.
-------------------------------------------------Eugen Roth

Dem religiös Erzogenem wird schon früh vermittelt, dass Gott alles sieht und alles weiß. Für alles was wir tun, ob gut oder böse, werden wir beim "Jüngsten Gericht" zur Rechenschaft gezogen.
Auf dieses Gottesbild, zur sozialen Kontrolle entworfen, bezieht sich hier Eugen Roth.

Aber die Erkenntnisse der Quantenphysik regen manche Kreise zu einem freundlicheren Gottesbild an.

Der berühmte Doppelspaltversuch illustriert den Welle- Teilchen Dualismus der Quantenmechanik:
Schießt man Teilchen durch zwei Spalten vor einer Wand, entstehen hinter den Spalten zwei Balken.
Macht man das mit Wellen (z.B. Licht) entsteht ein Muster von Balken an der Rückwand, weil sich die Wellen, die durch die Spalten scheinen teils verstärken (zwei Wellenberge) oder auslöschen (ein Wellental und ein Wellenberg) oder abschwächen (Berg minus Tal) Das nennt man Interferenz.
Jetzt passiert etwas verrücktes.
Jagt man Elektronen (Teilchen) auch einzeln nacheinander durch die Spalten, entstehet das Interferenzmuster der Wellen. (jetzt sind die Elektronen Wellen.) Misst man aber, man sagt auch beobachtet man, durch welchen Spalt das Elektron fliegt, entsteht das Teilchenmuster an der Rückwand. Das Elektron ist Teilchen. Wird das Messgerät abgeschaltet, ist es wieder Welle. Die Messung beeinflusst auf dramatische Weise das Ergebnis.

Auszug aus Quantenphysik

Überträgt man diese Erkenntnis auf die Materie generell, so existieren wir nur - zumindest unser stofflicher Körper - ja, die ganze Welt, weil er/sie beobachtet wird. Und wer anders könnte die Welt auf solch konstruktive und ausdauernde Weise beobachten als Gott?

Und jetzt verstehen wir auch, dass Gott gar nicht anders kann, als dass er uns "ewig unbeirrt beäugt". Sonst würden wir nämlich zu Wellen zerfallen und aus der materiellen Welt verschwinden.

Wozu das alles gut sein soll? Na, das müssen wir schon Gott fragen. Hoffen wir, dass er weiß, was er tut!


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RE: Gedichte

#77 von petias , 18.04.2022 10:49

Niko hat Geburtstag

Mitbewohner Nikolai
war von Anfang an dabei!
Nein, mit Ausdruck sei betont,
er hat schon vor mir hier gewohnt.

Er zog schon ein im Februar,
wo's grimmig kalt und einsam war.
Auch gab es kein elektrisch Licht,
jedoch das stört den Niko nicht.

Das Sonnenpannel hat, oh Schaden,
die Batterie kaum aufgeladen,
so gab's im Laptop kaum Gefunkel
und auch das Licht blieb manchmal dunkel.

Die Wärme gab ein alter Herd,
man schätzte warmes Wasser wert.
Am Ofen musste er's erhitzen,
es tat nicht aus der Leitung spritzen!

Du bist nicht immer hiergeblieben,
hast in der Näh‘ Dich rumgetrieben,
hast auch anderswo gegessen,
sogar ein eignes Haus besessen.

Doch immer kamst‘ hier her zurück,
findest doch ein kleines Glück,
besonders mit den Katzentieren,
die möchtest keinesfalls verlieren.

Kommst Du von der Arbeit heim,
gehn'n sie mit Dir ins Haus hinein
und bleiben Tag und Nacht bei Dir,
wir anderen scheinen gar nicht hier:

"Lieb' Niko bitte Futter gib,
wir haben Dich so furchtbar lieb!"
Nur wenn er nicht da, der Schatz,
nehmen sie uns als Ersatz.

Du bist ein lieber netter Mann,
mit dem man sehr gut wohnen kann!
So manch' anregende Diskussion
hatten wir beizeiten schon:
Corona oder flache Erde,
auf dass es nie langweilig werde!

Auf allen Wegen, allen Gassen,
kann man sich auf Dich verlassen.
Wie schön, dass Du hier bei uns wohnst,
und oft mit Freude uns belohnst!


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RE: Gedichte

#78 von petias , 19.04.2022 09:40

Zwecklos

Ein Mensch hört gern in Zeit, in trüber,
den Trost, dies alles geh vorüber.
Doch geht dabei – das ist es eben!-
vorüber auch sein kurzes Leben …
--------------------------------------------------------Eugen Roth
von fiatlucem eingebracht


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RE: Gedichte

#79 von petias , 25.04.2022 16:56

Das Mädchen an den Mai

Es ist doch im April fürwahr
der Frühling weder halb noch gar;
komm, Rosenbringer, süßer Mai,
komm du herbei,
so weiß ich, was der Frühling sei!
- Wie aber? Soll die erste Gartenpracht,
Narzissen, Primeln, Hyazinthen,
die kaum die hellen Augen aufgemacht,
schon welken und verschwinden?
Und mit euch besonders, holde Veilchen,
wär es fürs ganze Jahr vorbei?
Lieber, lieber Mai,
ach so warte noch ein Weilchen!
--------------------------------------------------------Eduard Mörike (1804 - 1875)

Meine liebe Schwester hat mir zum Geburtstag den Band: "Gedichte für einen Frühlingstag" geschenkt.
Daraus ist dieses nette Gedicht von Mörike. Von ihm hatte ich noch gar keines in mener Sammlung.
Das Gedicht zeigt, dass es keine schlechte Jahreszeit gibt und keinen Grund zur Ungeduld. Nehmen und genießen wir alles, wie es kommt!


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RE: Gedichte

#80 von petias , 27.04.2022 09:10

Er ists

Frühling lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen warten schon,
wollen balde kommen,
- horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bists!
Dich hab ich vernommen!
--------------------------------------------------------Eduard Mörike (1804 - 1875)

Hier ist das wohl bekannteste deutsche Frühlingsgedicht überhaupt! Auch von Mörike. Auch aus dem Gedichtband meiner Schwester.


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RE: Gedichte

#81 von petias , 28.04.2022 09:11

Elke hat Geburtstag

Ein 60 Jahre langes Leben,
die Rente schon erreicht,
da ist alles eben,
da fällt alles leicht!

Zeit für Gäste,
frohe Feste,
Leute besuchen
mit Geburtstagskuchen.

So mancher fällt mit 60 noch,
in ein tiefes, schwarzes Loch.
Nicht Elke, die hat viel zu tun,
keine Zeit sich auszuruhn!

Ob Neuhaus, Magdeburg ob Saalfeld,
sie scheut weder Zeit noch Geld
und flitzt in ihrem Wagen drin,
wohin sie muss, mal eben hin.

Ist man unterwegs per pedes
hält ihr schicker Kleinmerzedes,
und Elke fragt ganz freundlich an,
wohin sie einen bringen kann?

So wünschen wir aus tiefstem Herzen
ein langes Leben ohne Schmerzen,
bleib gesund und heiter
und fall nicht von der Lebensleiter!
--------------------------------------------------Peter und die anderen Lichthügelindianer


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RE: Gedichte

#82 von petias , 29.04.2022 09:51

Lob des Frühlings

Saatengrün, Veilchenduft,
Lerchenwirbel, Amselschlag,
Sonnenregen, linde Luft!
Wenn ich solche Worte singe,
braucht es dann noch große Dinge,
Dich zu preisen, Frühlingstag!
-------------------------------------------Ludwig Uhland (1787-1862)

Noch ein Frühlingsgedicht aus dem oben genannten Gedichtband!
Von dem Tübinger Dichter Ludwig Uhland schiebe ich schon eine ganze Weile das Lernen von "Des Sängers Fluch" vor mir her. Von ihm stammt auch der Text zum Lied "Ich hat einen Kameraden", das noch heute von der Bundeswehr gespielt wird.
Bei ihm ist alles etwas heroisch und schwülstig - aber irgendwie schön!


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RE: Gedichte

#83 von petias , 10.05.2022 11:15

Einsicht

Ein Mensch beweist uns klipp und klar,
dass er es eigentlich nicht war.
Ein andrer Mensch mit Nachdruck spricht:
Wer es auch sei – ich war es nicht!
Ein dritter lässt uns etwas lesen,
wo drinsteht, dass ers nicht gewesen.
Ein vierter weist es weit von sich:
Wie? sagt er, was? Am Ende ich?
Ein fünfter überzeugt uns scharf,
dass man an ihn nicht denken darf.
Ein sechster spielt den Ehrenmann,
der es gewesen nicht sein kann.
Ein siebter – kurz, wir sehens ein:
Kein Mensch will es gewesen sein.
Die Wahrheit ist in diesem Falle:
Mehr oder minder warn wirs alle!
---------------------------------------------Eugen Roth (1895 - 1976)

Der Beitrag von Eugen Roth zu den Schrecknissen von Nazideutschland


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RE: Gedichte

#84 von petias , 16.05.2022 19:03

Zu spät

Der Mensch zertritt die Schnecke achtlos. -
Die Schnecke ist dagegen machtlos.
Zu spät erst kann sie, im Zerknacken,
den Menschen beim Gewissen packen.
-------------------------------------------------------- Eugen Roth

Nach bangem Warten und vielem Gartengießen hat es heute mal wieder geregnet. Nicht richtig viel - vielleicht kommt noch was - aber die Schnecken hat es aus dem Gras auf die Wege getrieben, auf dass sie nicht ersaufen. Prompt bin ich auf eine getreten! Da ist mir zwangsläufig das Gedicht von Eugen Roth eingefallen.

Die Weinbergschnecken, die ihr Haus herumtragen, mag ich gerne. Ich rette sie auch, wenn sie in eines unserer Gießwasserbecken gefallen sind. Die spanischen Nacktschnecken aber hasse ich wie Corona. Da wenn man nicht aufpasst, ist das Gemüse futsch. Zum Glück - toi toi toi (Mama hat dabei immer an unsere Holzköpfe geklopft) - haben sie sich die letzten Jahre auf dem Lichthügel kaum blicken lassen....


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RE: Gedichte

#85 von petias , 18.05.2022 19:28

Der Starke Kaffee

Ein Mensch, der viel Kaffee getrunken,
ist nachts in keinen Schlaf gesunken.
Nun muss er zwischen Tod und Leben
hoch überm Schlummerabgrund schweben
und sich mit flatterflinken Nerven
von einer Angst zur andern werfen
und wie ein Affe auf dem schwanken
Gezweige turnen der Gedanken,
muss über die geheimsten Wurzeln
des vielverschlungnen Daseins purzeln
und hat verlaufen sich alsbald
im höllischen Gehirn-Urwald.
in einer Schlucht von tausend Dämpfen
muss er mit Spukgestalten kämpfen,
muss, von Gespenstern blöd geäfft,
an Weiber, Schule, Krieg, Geschäft
in tollster Überblendung denken
und kann sich nicht ins Nichts versenken.
Der Mensch in selber Nacht beschließt,
dass er Kaffee nie mehr genießt.
Doch ist vergessen alles Weh
am andern Morgen – beim Kaffee.
--------------------------------------------------Eugen Roth

Dummer Mensch, deine Süchte! Ich kenne das Gefühl zwar nicht vom Kaffee, den ich nicht trinke, aber so ähnlich kann es sich anfühlen, wenn ich zu spät zu viel gegessen habe!


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RE: Gedichte

#86 von petias , 27.05.2022 09:00

Für Mitbewohner Christian zum 40 Geburtstag

An einem Mittwoch vor fünf Jahren
kamst mit dem Rad du angefahren
warst dem Platz und mir gewogen -
bist kurz darauf hier eingezogen.

Was ich mir hatte vorgenommen
und was bis dato liegenblieb,
durch dich hat es Gestalt bekommen,
dein Tatendrang es vorwärts trieb.

Du entwickelst deine Fähigkeiten,
mehrst dein handwerklich Geschick
und schulst beherzt zu allen Zeiten
deinen gärtnerischen Blick.

So manche eigene Idee
hast in die Tat du umgesetzt
ob heißer Sommer, kalter Schnee,
beherzt so manchen Berg versetzt.

Und auch zum Thema Feste feiern
hast du mir manches beigebracht -
an vielen rauchigen Lagerfeuern,
mit Freunden einen draufgemacht.

Witzig, nett und hilfsbereit
hast Freunde mühelos gefunden -
vor allen Ute, was mich freut
ist in Liebe dir verbunden.

Die Tiere haben dich zum Freund
und können sicher auf dich bauen
wissen, wer‘s gut mit ihnen meint
und wem sie rückhaltlos vertrauen.

Und willst du heute auch nicht feiern,
weil deine Mutter schwach und krank
von Herzen möchte ich beteuern
dir meine Freundschaft, meinen Dank!

Was kommt, mal hügelig mal eben,
das Schicksal hält für dich bereit,
ich wünsche, dass Dein Hügelleben
dir gut tut und dich meistens freut!

Was du dir wünscht, wünsch ich dir auch,
von Herzen – nicht nur, weil es Brauch
was immer es auch ist, es sei
Glück und Gesundheit mit dabei!

Der Tag als Christian auf dem Lichthügel eintraf


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RE: Gedichte

#87 von petias , 31.05.2022 08:26

Das Sprungbrett

Ein Mensch, dem es nach Ruhm gelüstet,
besteigt mit großem Mut gerüstet,
ein Sprungbrett – und man denkt er liefe
nun vor und spränge in die Tiefe,
mit Doppelsalto und dergleichen
der Menge Beifall zu erreichen.
Doch lässt er, angestaunt von vielen,
zuerst einmal die Muskeln spielen,
um dann erhaben vorzutreten,
als gält’s die Sonne anzubeten.
Ergriffen schweigt das Publikum -
doch er dreht sich gelassen um
und steigt, man möcht fast sagen, heiter
und voll befriedigt von der Leiter.
Denn, wenn auch scheinbar nur entschlossen,
hat er doch sehr viel Ruhm genossen,
genau genommen schon den meisten -
was sollt er da erst noch was leisten?
--------------------------------------------------------- Eugen Roth


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RE: Gedichte

#88 von petias , 11.06.2022 10:53

König Kunde

Ein Mensch vernimmt vieltausendtönig,
dass jetzt der Kunde wieder König.
Doch er besinnt sich voller Hohn,
wie man gestoßen ihn vom Thron,
und ahnt, wie man ihn wieder stieße,
wenn er sich auf das Volk verließe …
So lang die Welt so voll von Würsten,
wird jeder Käufer schnell zum Fürsten;
doch, wenn es um die Wurst geht, dann
ist König wieder Bettelmann.
-------------------------------------------------------Eugen Roth

Kann man die Marktgesetze des Kapitalismus besser beschreiben?


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RE: Gedichte

#89 von petias , 23.06.2022 22:55

Die Made

Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Morgens sprach die Made:
"Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol'. So leb denn wohl.
Halt! Noch eins, denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa!"

Also sprach sie und entwich. —
Made junior jedoch schlich
hinterdrein, und das war schlecht,
denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine fade
Made ohne Gnade. — Schade.

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde
--------------------------------------------Heinz Erhardt

Dieses Gedicht ist mir schon seit langem immer wieder im Kopf herum gegangen. Zumindest Fetzen davon. Ich habe mir es vor kurzem wieder zu Gemüte geführt und stellte fest, dass trotz all der Komik und der lustigen Stabreime, das doch ein sehr ernstes Gedicht ist.

Das hat mich zu einem eigenen Gedicht zu einem ernsten Thema inspiriert.
(siehe nächsten Beitrag...)


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RE: Gedichte

#90 von petias , 23.06.2022 22:57

Menschheit: sie war viel zu blöd
inspiriert durch „Die Made“ von Heinz Erhardt

Grenzend gleich an Russlands Raine, die Ukraine;
Feinde hat sie – dacht‘ sie – keine.
In Europas Bund sie wollt,
die Russen sind das Brudervolk.

Der Russen Herrscher Putin war,
der die Idee gebar: ich werde Zar!
Ich beherrsch‘ die ganze Welt,
einfach weil es mir gefällt!

Was an Waffen er gesammelt hat,
fällt und schießt auf jede Stadt.
Haut den Nachbarn voller Wut
ganz kaputt, es bleibt nur Schutt.

Der Westen liefert Waffen,
die niemals Frieden schaffen,
der Mensch scheints nicht zu raffen,
schlägt sich auf die Brust, wie Affen.

Der Letzte aus dem Bunker kriecht,
bald strahlenkrank zu Tode siecht.
Nur einsam noch ein Denkmal steht:
„Menschheit - sie war viel zu blöd!“
-----------------------------------------------------Peter Matthias


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