RE: Dies und das für jeden was

#151 von petias , 01.04.2022 12:23

Hey fiatlucem,
schön dich wieder zu lesen! Hatte dich schon vermisst. Im Selbstversorgerforum habe ich auch schon länger nichts von dir gelesen. Besonders freut mich, dass du dich gleich angemeldet hast und nicht nur als Gast schreibst.

Du hast recht, Globalisierung ist nicht gleich Globalisierung. Ich meine mit dem Zusammenwachsen der Menschen zu einer Gemeinschaft nicht, dass die Konsumgüter, allen voran Nahrungsmittel, um den Globus gekarrt werden. Ich meine damit zunächst, dass die internationalen Gremien gestärkt und ausgebaut werden, wie die Vereinten Nationen zum Beispiel oder der Internationale Gerichtshof. Als Ideal würde ich mir wünschen, dass es die gleichen Rechte für alle Menschen gibt, unabhängig von der Hautfarbe, Geschlecht, dem Wohnort, dem Alter, der Körpergröße oder was man sonst noch alles als künstliche Trennlinien zwischen Individuen und Gruppen ziehen könnte.

Es ist ja skurril, dass gerade Spiritualisten, die davon überzeugt sind, dass alles mit Allem zusammenhängt und im Grunde alles EINS ist und alle Trennungen nur künstlich sind dann denen auf den Leim gehen, die rassereine Nationalstaaten erschaffen wollen.

Es müsste weltweite Kommunikations- und Informationsmittel geben (das tut es schon, nur die Frage von Wahrheit und Lüge ist noch ungeklärt), denn nur so kann eine weltweite Gemeinschaft entstehen und gedeihen. Es gäbe Reisefreiheit, denn Reisen und vor allem Leben in anderen Gemeinschaften bildet und baut Vorurteile ab. Allerdings ist damit kein Jet- Tourismus gemeint, sondern das zeitweise Leben an anderen Orten der Welt.

Aber gleichzeitig bin ich für eine neue Kirchturm Ökonomie, wie sie Ivan Illich Anfang der 1970er Jahre beschrieben hatte. Noch vor 150 Jahren (Jetzt sind es 200, wie die Zeit vergeht) konnte man vom örtlichen Kirchturm aus 97 Prozent der Ressourcen, die man zum täglichen Leben braucht, überblicken.
Essen, Energiegewinnung, Arbeitsplatz, Wald und Garten, Wohnung und Gemeinschaftseinrichtungen, (Tausch-)Markt und Begegnungsstätten, sind alle von einem Turm aus zu sehen. Das muss nicht mehr der Kirchturm sein, es tut auch ein Windrad oder ein Aussichtsturm.
Nur eine bescheidene technische Produktion, die Fahrräder, Einrichtungen zur Energiegewinnung, Einrichtung zur Kommunikation und Fahrzeuge für den Öffentlichen Verkehr, Werkzeuge für Handwerk und Landbau stammen aus etwas weiterem Radius. Nur wichtige Rohstoffe, die für diese Technik benötigt werden und die regional nicht zur Verfügung stehen, werden auch global gehandelt.

Das ist die mögliche Entwicklung, die ich sehe, nehme ich die Ressourcenverschwendung, den Klimawandel, die Anzahl der Menschen, Grundrechte als Garantie für den Frieden wie gleiches Recht für alle, Freiheit, körperliche Unversehrtheit und was da noch so alles wichtig ist, mit in die Gleichung.

Krieg, „mein Land, mein Land über Alles“, das Dünkel der Überlegenheit des weißen Mannes etc. haben in einer solchen Zukunft keinen Platz, sonst wird es diese Zukunft nicht geben.

Deshalb schmerzt es mich auch so sehr, wenn reihenweise frühere Weg- und Gesinnungsgenossen aus Angst vor einer „Neuen Weltordnung“ sich zu gestrigen Idealen beschwatzen lassen.

Eine neue Weltordnung brauchen wir dringend. Wie die allerdings aussehen soll, daran sollten wir eifrig mitarbeiten und sie nicht den Technokraten oder gar den KI- Maschinen überlassen.


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RE: Dies und das für jeden was

#152 von fiatlucem , 02.04.2022 21:34

Das hast du schön gesagt! Aber ein bisschen blauäugig und idealistisch, oder?

Ich habe mir auf deine Bemerkungen hin was über Raik Garve reingezogen. Hier ist der Link:

https://raikgarve.de/irrtuemer-der-medizin/die-gefahren-des-transhumanismus/online-video-seminar/

Am Anfang klingt es gar nicht so schlecht, zumindest ist viel Richtiges dabei. Oder besser, was ich auch für richtig finde. Also dieses Ki und Roboter Zeug und die Microchips im Hirn finde ich auch spuky.
Aber dann legt er richtig los. Das übertrifft noch haushoch was du angedeutet hast..

Also es gibt Drakonier, das sind außerirdische Reptilien, die die Menschen nicht mögen, die bringen die KI von außen herein. Haben damit schon viele Galaxien unterworfen. Bei uns setzen die Illuminaten deren Programm um. Dafür wird die Technik seit 200 Jahren entwickelt, von der Dampfmaschine bis zum Hirnimplantatchip, denn nur dann kann die KI wirken.
Die Corona Impfung setzt solche Nano- Partikel ins Hirn, mit denen die Menschen dann zu neuen Menschen werden, komplett KI gesteuert.
Die guten Außerirdischen verwenden in ihrer Technik keine KI. Also dürfen wir es auch nicht.
Diese Umwandlung der Menschen in Maschinenwesen soll bis 2045 oder 2050 abgeschlossen sein. Das könnte ich sogar erleben.

Der Mensch hat sich nicht vom Affen her durch Evolution entwickelt, sagt er, sondern war ursprünglich richtig toll. Hatten eine Hochkultur. Alles natürlich und schön. Dann haben wir mehr und mehr abgebaut bis dahin, wo wir jetzt sind.
Die Drakoner und die Illuminaten, die satanischen Kräfte, haben uns das vorgemacht, dass wir vom Affen aus uns hochentwickelt hätten, damit wir nicht merken, was Sache ist.

Einer hat gesagt, Gott wäre auch KI. Aber der Garve glaubt das nicht, hält den, der das gesagt hat für einen feindlichen Agenten, um uns die Hoffnung zu nehmen.

Was sagst jetzt dazu? Vielleicht hat er recht, würde einiges erklären! Was machen wir denn dann?


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RE: Dies und das für jeden was

#153 von petias , 03.04.2022 11:23

Schönen Sonntagmorgen liebe fiatlucem und an alle stillen Leser!

Das ist oft so, mit den Narrativen, dass Teile davon Wahrheit sind, oder sollte ich sagen auch in die Erzählungen der Welt des Zuhörers oder Lesers passen und einiges eine ganz andere Geschichte. Wenn man den bekannten Teil liest, dann denkt man stimmt, da hat er recht. Und dann liegt die Vermutung nahe, dass der Rest möglicherweise auch stimmt.

Bei dem Vortrag des Herrn Garve, ich habe ihn mir auch angesehen, geht es um Transhumanismus, also um einen neuen weiterentwickelten Menschen. Gemeint ist damit eine technische Erweiterung des uns bekannten Menschen durch Implantate, Schnittstellen zu Computern, aber auch biochemische Manipulationen, woran unzweifelhaft geforscht wird.
Die Analyse, dass das durch das EGO des Menschen getrieben ist und sehr viel mit seiner Angst vor dem Tod zu tun hat, die teile ich voll und ganz. Dass diese Reduzierung auf die rein materielle Ebene den Menschen seiner Menschlichkeit und Individualität beraubt, sehe ich auch so.

Aber als Konsequenz daraus die Geschichte und die Evolution zu leugnen, Außerirdische, uns wohlgesonnene aber auch uns feindlich gesonnene wie die Exen Menschen zu erfinden, (ich erinnere mich an sie aus der Science Fiktion Serie "Perry Rhodan", die ich mit 16 gelesen habe. Besonders sympathisch fand ich Icho Tolot, ein Freund von Perry glaube ich.), die doch angeblich ohnehin erfundenen geschichtlichen Figuren der Illuminaten zu involvieren ... hilft uns da ganz bestimmt nicht. Es verlagert die Frage nach dem Gut und dem Böse nur ins Weltall, weil wir uns selbst nicht dazu in der Lage sehen, damit klar zu kommen.

Sich, was seine Empfehlung ist, auf sich selbst zu besinnen, spazieren zu gehen, besonders im Wald - und sich einen kritischen Blick zu bewahren, ist auch wieder eine Maßnahme, die ich voll unterstützen kann, aber das reicht nicht.

Wir müssen uns mit den Problemen der Zeit aktiv auseinandersetzen und darüber mit anderen kommunizieren. Wir werden nicht drauf warten können, bis wir durch Meditation und Rückbesinnung sowas wie Telepathie entwickeln, um uns mit den anderen Menschen in Verbindung setzten zu können. Wir werden Technik in einem bestimmten Umfang einsetzen müssen, aber lernen, sie zu bewerten.

Garve sagt, es gäbe einen Plan, die Transformation des Menschen hin zum neuen technischen Wesen bis ca. 2050 abzuschließen. Die Menschen werden gefügig gemacht, durch Nanotechnologie im Gehirn (kommt z.B. durch Impfung da rein) durch Chemtrails (die Streifen, die man bei schönem Wetter am Himmel sieht, wenn Flugzeuge fliegen) Durch 5G - Strahlung und was es sonst so gibt.

Ich glaube zwar auch nicht, dass das Zeug was Tolles ist, aber ich glaube nicht an eine Verschwörung mit dem Ziel, die Gehirne der Menschen auf Festplatte zu bannen. Was hätten die Macher im Silikon Valley davon oder die Illuminaten?

Die Gefahr liegt vielmehr anderswo. Diese "Verbesserungen" an der menschlichen Natur und die relative Unsterblichkeit durch Digitalisierung ist etwas, was sich nur sehr wenige leisten können, bzw. wozu nur besonders nützliche Vasallen ausgesucht werden. Es entsteht eine echte Klassengesellschaft. Früher wurde oft die Überlegenheit einer Gruppe Menschen über die anderen behauptet, sei es aufgrund der Rasse oder der Geburt, aber das war immer nur ein Dünkel und war einfach nicht wahr. Aber mit diesen technischen und biochemischen "Verbesserungen" könnte das erstmals in der Geschichte des Menschen wahr werden. Aber wahr dürfte auch werden, dass diese digitalisierten Flachländer (Flachland ist ein Begriff, den Ken Wilber, ein amerikanischer Buddhist und Philosoph, für ein naturwissenschaftlich - technisch orientiertes Leben ohne jede Spiritualität verwendet) keine Menschen mehr sind, sondern etwas neues - vermutlich ein Übergang zu kompletter Maschinenintelligenz, die ohne die Anfälligkeit und Sentimentalität des Organischen auskommt.
Ich rechne zunächst mit einer Spaltung der Menschheit in die "Schöne Neue Welt"- Freaks und einer zurückgelassenen "Barbaren"- Gruppe, die in Reservaten lebt und dort in Schach gehalten wird.
Ich weiß das natürlich nicht, weil die Vorhersage künftiger Ereignisse nicht zu den Fähigkeiten gehört, die ich bereits entwickeln konnte....
Aber ich weiß, dass das die selbsternannten Wissenden, die im Grunde nur Geschichtenerzähler sind - und das nicht nur, um zu unterhalten - auch nicht können!

Übrigens – ich kann es mir nicht verkneifen, darauf hinzuweisen – verarbeite ich das Thema in einem Roman, zu dem ich eine Studie begonnen habe, die allerdings gerade ins Stocken geraten ist. Ich muss den Faden wieder aufnehmen!

Ich würde mich über Kommentare freuen!
NWO - Neue Weltordnung


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RE: Dies und das für jeden was

#154 von fiatlucem , 04.04.2022 19:22

Dein NWO Roman ist richtig spannend. Schreibe bald weiter, ich möchte wissen, wie es weiter geht!

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RE: Dies und das für jeden was

#155 von petias , 04.04.2022 22:46

Ich nehme es mir vor!


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RE: Dies und das für jeden was

#156 von petias , 04.04.2022 23:06

Oben ohne!

Die Impfpflicht ab 18 ist vom Tisch! Jetzt hoffen sie, dass die über 50-Jährigen sich nicht wehren werden, Endlager für den vergammelnden Impfstoff zu werden. Ich denke nicht, dass diese Form der Altersdiskriminierung vor dem Verfassungsgericht Bestand hätte. Ich hoffe die Parlamentarier wissen das auch und ersparen sich die Peinlichkeit!

Bei meinem Besuch im örtlichen Supermarkt zog ich beim Marsch über den Parkplatz vor dem Markt, gewohnheitsmäßig meine Maske aus der linken Hintertasche meiner Jeans und poolte sie aus der Plastiktüte. Ach, erinnerte ich mich, heute ist ja Freedom Day. Tatsächlich kein Schild bezüglich Maske am Eingang. Im Laden trug niemand Maske, auch nicht das Personal. Ich packte meine auch wieder weg.

Beim Zahlen an der Kasse schauten ich und der erst einige Monate hier arbeitende Neue uns erst mal gegenseitig ins Gesicht. Wir schienen uns beide zu wundern, wie wir wirklich aussehen. Seine Maskenpartie war viel markanter als ich sie erwartet hatte. Der ganze Mensch wirkte anders auf mich.

Sollte ich demnächst wieder mal mit dem Bus fahren, muss ich zwar Maske tragen, aber fahre wieder legal. Der für mich kaum zu erlangende Test fällt weg. Da werde ich gleich viel besser schlafen können!

Hoffentlich kommt der Freedom Day noch rechtzeitig, dass die "Durchseuchung" der Bevölkerung gute Fortschritte macht. Umso schneller verfestigt sich die Endemie und eine eventuelle neue Variante im Herbst ist dann auch nicht mehr so gefährlich! Omikron ist besser und wirkungsvoller als die Impfstoffe!

Ich wünsche einen schönen Sommer!


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RE: Dies und das für jeden was

#157 von petias , 07.04.2022 17:11

Keine Mehrheit für Impfpflicht - aber auch nicht dagegen!

Eine halbe Stunde lang habe ich mir die Debatte zu dem ersten Antrag, Impfpflicht ab 60, angehört. Immer die alten Kamellen!

Einen Beitrag fand ich recht überzeugend: Einige Kliniken sind überlastet, und einige verschiebbare Behandlungen werden verschoben. Aber nicht wegen der Covid-19 Patienten, sondern weil so viele Angehörige des Gesundheit Systems sich in Quarantäne befinden. Aber die unterliegen alle der Einrichtungsbezogenen Impfpflicht, sind also alle geimpft.
Gibt es ein besseres Beispiel dafür, dass die Impfung das Gesundheitssystem nicht vor Überlastung schützen kann? Man bräuchte doch nur die bescheuerte Quarantäne abschaffen, und alles wäre gut! Aber in dieser Hinsicht hat sich unser Klabauterbach von Herrn Lanz in seiner Plauderstunde zu einem Rückzieher überreden lassen und die mehr als überfällige Abschaffung der Quarantäne wurde abends im Unterhaltungsfernsehen wieder eingestampft, zum Erstaunen der Konferenz der Landesministerpräsidenten, die das beschlossen hatte.

Eigentlich schade. Ich hatte schon halb beschlossen, wenn die Impfpflicht für 60+ ab Oktober gekommen wäre, dann hätte ich mich aus Protest auf eine Rucksackreise durch die Länder Europas begeben, die keine Impfpflicht haben.

Für Wankelmütige
Die besten Reisen, das steht fest,
sind die oft, die man unterlässt! -
Nur, dass man rasch entscheiden muss,
damit man nicht lang leiden muss,
an Reisefieber, Tag und Nacht,
um Reisen, die man gar nicht macht!
----------------------------------------------------Eugen Roth

Aber wer weiß, was denen im Herbst noch alles einfallen mag.


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RE: Dies und das für jeden was

#158 von petias , 08.04.2022 20:42

Katzen, Tragejoch und gebacken Blut


Der Besitzer und Koch des "Goldenen Löwen" preist die Gerichte mittels Werbetafel neben der Bundesstraße an. Huuuu gebacken Blut. Ich glaube das ist so etwas ähnliches wie Blut- und Leberwürste in Bayern nur ohne Leberwürste...


Schon ganz blutig eingestellt finde ich beim Heimkehren drei Leichen in der Küche!


Eine Maus ist Wanda vermutlich entwischt - Sie sitzt auf er Pirsch!


Genug Blutiges! Da lobe ich mir den jungen Giersch. Sehr lecker!


Der Beton liegt noch brach. Der 8er Baustahl war aus. Eine Firma hatte uns die 200 letzten drei Meter landen Stahlstangen vor der Nase weggekauft. Jetzt heißt es warten! Die Wände der Hochbeete brauchen schließlich eine Bewehrung!
Dahinter liegt ein halber Kubikmeter Kies. Der wiegt 800kg! Die wollen auf den Hügel zum Pavillon getragen werden.


Gut, wenn man für solche Aufgaben ein gutes altes Tragejoch zur Verfügung hat. Ich habe es mir vor Jahren bestellt. Der Hersteller macht das vor allem zu Zierzwecken. Aber ich habe ihm gesagt, ich würde echt damit arbeiten wollen. Er versprach mir, dass das äußerst stabil sei. Bis jetzt hat er Wort gehalten. Wenn ihr auf das Bild klickt, dann seht ihr in der Vergrößerung (bei Handis aufziehen) die Aussparung für den Nacken, wenn das Ding auf den Schultern liegt. So ein Joch eignet sich sehr gut um schwere Lasten zu tragen. Ich mache die stabilen Blechkübel trotzdem nicht ganz voll! Christian zeigt vorbildlich wie man es macht!


Und dafür ist der Kies gedacht. Ein neuer Sitzplatz mit Überdachung entsteht, groß genug eine Biertisch- Garnitur aufzunehmen!

Vor ein paar Jahren habe ich mal ein Gedicht gemacht zum Thema Tragejoch;


Tragejoch

Da staunst Du wohl? Es gibt es noch!
Das gute, alte Tragejoch.

Wer wie ich am Hügel wohnt,
auf den nicht glatte Wege führen,
kann mit Karren nur verlieren,
bleibt von der Mühe nicht verschont,
Dünger, Steine andere Plagen,
im Eimer auf den Berg zu tragen.

Denn soll Gelenke und auch Sehnen,
die Last nicht schmerzhaft überdehnen,
empfiehlt allein als Ausweg noch,
sich Wunderwaffe Tragejoch!

Aus starkem Holz kunstvoll geschnitzt,
es sicher auf den Schultern sitzt.
Stabile Eimer, starke Ketten,
sorgfältig austariert die Last,
damit Du wenig Mühe hast,
den Inhalt auf den Berg zu retten.

Dem Sklaven Wort für Unterdrückung,
gerät der Freie in Verzückung,
trotz Müh‘ die Lösung bietet doch,
das ehrenwerte Tragejoch.


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RE: Dies und das für jeden was

#159 von petias , 14.04.2022 11:28

Zitat von petias im Beitrag Gedichte
Dem religiös Erzogenem wird schon früh vermittelt, dass Gott alles sieht und alles weiß. Für alles was wir tun, ob gut oder böse, werden wir beim "Jüngsten Gericht" zur Rechenschaft gezogen.
Auf dieses Gottesbild, zur sozialen Kontrolle entworfen, bezieht sich hier Eugen Roth.


Die Kirchen fallen, nicht zuletzt wegen der eigenen Unzulänglichkeiten, immer häufiger als moralische Kontrollinstanz aus. Das ist zwar folgerichtig und auch richtig, aber nichts Vergleichbares ist in Sicht, was an ihre Stelle treten könnte.

Statt der moralischen Führung durch ein intaktes Gewissen treten in unserer "schönen neuen Welt" Manipulation und Überwachung durch Technik und Medien. Die Händis, Smartwatches und Fitnesstracker gehen überall mit hin und werden so zum Babyphone für Jugendliche und Erwachsene. Die Kommunikation ist nachvollziehbar und die "Whereabouts" (wo bin ich) sind transparent.

Noch gelingt es bei bewusstem Bedarf das Handy für eine Aktion zu Hause zu lassen oder vorübergehend mit einem Freund zu tauschen, um den staatlichen Stellen und den verkaufsgeilen Unternehmen kurzfristig Sand in die Augen zu streuen. Aber bald schon übernehmen die verbauten Ersatz- und Erweiterungsteile im Menschen bis hin zum Chip im Handgelenk diese Funktion und Big Brother wird endgültig die Rolle des Gottes einnehmen, der alles "ewig unbeirrt beäugt".

Die zehn Gebote werden durch ein Punktesystem abgelöst, das durch das Gewähren und Entziehen von Vergünstigungen und Privilegien noch viel effektiver sind und die Absolution im Beichtstuhl nicht kennen.

"Es kommt nichts besseres nach", sagt der Volksmund. Lasst uns eine Gegenkultur aufbauen, auch wenn wir dafür in die Reservate gehen müssen und auf manche fragwürdigen Privilegien zu verzichten gezwungen sind. Aber selbst das werden wir uns hart erkämpfen müssen!


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RE: Dies und das für jeden was

#160 von petias , 17.04.2022 09:55

Frohe Ostern

Frohe Ostern ist ein Gruß zur Osterzeit. Dieses Jahr klingt er fast wie Hohn. Aber ich wünsche auch dieses Jahr ganz bewusst meinen Lieben ein frohes Osterfest.
Denn Freude ist eine positive Stimmung, die Gutes bewirkt und Angst und Sorge ziehen die Welt nur tiefer ins Elend. „Positiv denken“ ist alles, was uns bleibt!

Die russischen Propagandisten bieten den eingeschlossenen Soldaten in Mariupol ein Ultimatum sich zu ergeben, sonst würden sie alle getötet. Die Ukrainer drohen dafür mit dem Abbruch der Friedensverhandlungen. Als ob Putin etwas anderes als eine Kapitulationserklärung akzeptieren würden.

Eine US- Waffenlieferung auch mit schweren Waffen und Munition ist in der Ukraine eingetroffen. Der deutsche Kanzler, da die Bundeswehr selbst nichts hat, spendet eine weitere Milliarde Steuergelder dafür, dass sich die Ukraine Waffen auf dem Weltmarkt kaufen kann.

Die österlichen Friedensmärsche die bereits 1958 ihren Anfang nahmen, dieses Jahr wichtiger denn je, möchte man meinen, stehen unter heftiger Kritik. Ihr wichtigster Slogan: „Frieden schaffen – ohne Waffen“ klingt vielen wie Hohn.

Der Spitzenpolitiker der Grünen, der Partei, die bislang eng mit der Friedensbewegung verbunden war, Vizekanzler Robert Habeck, bezeichnet den Pazifismus als einen „fernen Traum“ und fordert vehement Waffenlieferungen, weil "Zuschauen die größere Schuld" sei.

Ich kann mich noch gut an einen anderen Slogan der Friedesnbewegung erinnern, den wir auf den Demos gebrüllt haben: Fighting for peace is like fucking for virginity!
(Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken!) Den finde ich besonders illustrierend!

Der Papst setzt ein Zeichen für Versöhnung, in dem er an der 13. Station des Kreuzweges, der Kreuzigung von Jesus, einer Russin und einer Ukrainerin das Kreuz tragen lässt. Ukrainische Politiker halten das für verfrüht. Frieden gibt es nur nach dem Sieg!

Die ehemalige EKD (evangelische Kirche in Deutschland) -Vorsitzende Margot Käßmann verteidigte immerhin die kritische Haltung der Friedensbewegung. Mehr Waffen führen, sagt sie, aus ihrer Sicht nicht zu einem Ende des Krieges. Sie fürchtet die Ausweitung des Krieges und den Atomwaffeneinsatz. Auch sagt sie, es sei nicht gerecht, Menschen, die sich seit Jahrzehnten für Frieden einsetzten, vorzuwerfen, sie stünden auf der Seite Russlands.
Wer nicht für uns ist, sagen die Krieger, der ist gegen uns. In der Ukraine wird die westliche Demokratie verteidigt. War das nicht vor kurzem noch am Hindukusch?
Und jetzt: Wie hieß der alte Slogan noch: „Lieber tot als rot!“ – Willkommen im (kalten) Krieg!

Wie nicht anders zu erwarten, nutzt China die Gunst der Stunde, um Taiwan zu bedrohen. Auf dem Höhepunkt des Konfliktes zwischen Nato und Russland, werden sie wohl da einmarschieren. Man nennt das: Die Gunst der Stunde nutzen!

Da ist es nur konsequent, dass der Krieg gegen die Tiere munter weiter fortgesetzt wird. Was wäre auch Ostern ohne Osterlämmer, Osterschinken und vor allem Ostereier?
Ausgerechnet ein Russe, Tolstoi, hat gesagt:"solange es noch Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!"

Der Krieg machts möglich: Die anvisierten 30 Prozent Bio- Landwirtschaft, die verordneten Brachen zum Erhalt der Artenvielfalt, das Abschalten der Atomkraftwerke, der schnelle Ausstieg aus der Kohle, das können wir uns nicht mehr leisten. Krieg hat Vorrang. Der Klimawandel, wenn es den überhaupt gibt, dauert noch ein paar Jahre, bevor er uns mit voller Wucht trifft. Also nicht dran denken. Es gibt Wichtigeres!

Millionen von Flüchtlingen, früher zum Untergang des Abendlandes erklärt, sind jetzt kein Problem. Schulden sind längst kein Thema mehr. Solange man noch Geld bekommt, nimmt man es. Es ist doch ohnehin nichts Reales. Nur digitale Nullen und Einsen in den Computern der Banken!

Aber ich vergaloppiere mich mal wieder. Wo war ich? Ach ja:

Frohe Ostern!


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RE: Dies und das für jeden was

#161 von fiatlucem , 17.04.2022 21:58

Ich wünsche auch allen Leserinnen und Lesern "Frohe Ostern"!

Jetzt mal ehrlich petias, du würdest Putin einfach in die Ukraine einmarschieren lassen, ohne den Versuch einer Selbstverteidigung? Dann würde der doch einfach weiter machen. Putin der Herrscher über ganz Europa! Uns ginge es dann wie den Russen heute. Nur Lügen in den Medien und jeder der aufmuckt landet im Gefängnis. Ich möchte das nicht!

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RE: Dies und das für jeden was

#162 von petias , 18.04.2022 12:26

Liebe fiatlucem,

Zitat von fiatlucem im Beitrag #161
Nur Lügen in den Medien und jeder der aufmuckt landet im Gefängnis. Ich möchte das nicht!


wer möchte das schon? Aber machen wir eine Gewinn- und Verlustrechnung.

Was uns hier droht, und das je besser sich die ukrainische Armee mit westlicher Unterstützung schlägt, ist nichts weniger als ein Atomkrieg. Er könnte das Biotop Erde zerstören, zumindest aber unsägliches Leid bringen und im günstigsten Fall die Machtblöcke auf USA und China reduzieren. Die, die übrigbleiben, wenn welche übrigbleiben, würden noch Jahrzehnte dahin siechen und leiden.

Was wir in dem Fall gewinnen würden, ist eigentlich nichts. Wir wären tot, vermutlich die gnädigste Lösung, oder wir siechten armselig vor uns hin!

In dem Fall, dass Putin nachgeben würde und einlenken, sich aus der Ukraine zurückziehen würde oder vielleicht gar abdanken (was kommt dann nach?) dürften wir unsere (Narren- und Meinungs-) Freiheit behalten. Allerdings wären die Folgen des Krieges lange zu spüren und zusammen mit den Herausforderungen des Klimawandels wären Wohlstand und Luxusleben massiv eingeschränkt.

Die Menge der Menschen, der Klimawandel und die Ressourcen der Erde bringen es zwingend mit sich, dass die große Mehrheit der Menschen ein bescheidenes Leben führen. Das finde ich gut so, sehr viel besser als die Menschheit durch Katastrophen zu dezimieren. Eine gezielte Bevölkerungspolitik kann die Reduktion der Menschheit auch auf schonendem Wege erreichen.

Wollen wir in Frieden und ohne Not und mit etwas Glück gesegnet überleben, brauchen wir was zu essen, Freizeit, menschliche Kontakte, medizinische Versorgung, Hilfe in der Not, vielleicht noch Schuldbildung, Wohnung, etwas Infrastruktur wie Transport und Verkehr….
Das alles gibt es auch in den anderen Machtblöcken. Nur in den „Entwicklungsländern“ gibt es da Probleme. Ich kenne Leute, die in China wohnen, freiwillig. Der Exmann einer Freundin z.B.

Auch aus der ehemaligen Sowjetunion kenne ich Leute.
Man hat genug zu Essen, man darf reisen, auch ins Ausland. Die Leute haben Hoffnung, dass es zunehmend besser wird. Die meisten meinen damit Wohlstand…

Auch jetzt, im Krieg, dürfen die meisten Russen, wenn sie es wollen ausreisen. Viele kritische Stimmen haben das getan. Viele sind nach Finnland, in die Türkei oder sonst wohin gereist, weil ihnen ihre Meinungsfreiheit wichtiger ist als ihr altes Leben.

Die allermeisten Russen glauben aber der Propaganda und Putin, der für sie schon vieles verbessert hat und identifizieren sich mit ihrem Staat.

Die extremen politischen Gegner haben es bei uns ein wenig leichter als im Ostblock. Man genießt mehr Narrenfreiheit. Aber dafür sterben und die Zerstörung der Welt riskieren?

Was wir jetzt gerade in Russland erleben oder was wir in China während der Kulturrevolution gesehen haben, das sind Extremsituationen. Wenn es bei uns Aufruhr und Anschläge gäbe, dann herrschte gleich ein anderer Wind. Zu Zeiten von RAF ging es bei uns auch anders zu. Demonstranten wurden erschossen, die Notstandsgesetze wurden verabschiedet, Linke hatten Berufsverbot. Ich bin mehrmals in Kontrollen geraten, im Auto und sogar am Ausgang von U-Bahn Haltestellen, wo mich Beamte mit Maschinenpistole im Anschlag kontrolliert haben. Im Zweifelsfall wird jeder Staat ganz schnell wehrhaft!

Festigt sich die Staatsmacht, so lockern sich auch die Vorschriften. Auch Despoten werden am Ende lieber geliebt als gehasst.

Nicht falsch verstehen. Mir ist Freiheit und Demokratie wichtig. Aber die Freiheit wird aufgrund von Sachzwängen immer weiter eingeschränkt. (ich warte schon drauf, dass man mir den Holzofen verbietet) und für echte Demokratie ist das Volk zu dumm und die Verhältnisse zu komplex!

Es läuft in allen drei Machtblöcken darauf hinaus, dass die Massen versorgt, aber reglementiert und überwacht sind. Der in allen Systemen gleichermaßen herrschende Kapitalismus konzentriert Macht und Reichtum in wenigen Händen und lässt die Massen versorgt und alimentiert zurück. Spezialisten werden durch Leckerlies geködert.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Systeme für das, was sie für den Bürger bedeuten, sich fast völlig angeglichen haben werden.

Könnte ich mein Leben auch unter russischer oder chinesischer Herrschaft leben? Ich denke ja! Ein bescheidenes selbstversorgtes Leben auf dem Lande ist überall möglich, allerdings wollen die meisten davon weg. In Russland bekommt man sogar Land vom Staat, will man leben wie in Wladimir Megres Anastasie- Büchern.
Die Selbstorganisation von Gruppen und das gegenseitige Unterstützen von Leuten ist überall möglich. Weder Russland noch China müssen ihre Leute einsperren, weil sie sonst davonlaufen würden, wie das in der DDR war oder in Nordkorea ist. Das sagt schon viel!

Im Frieden und mit der Zeit lässt sich klein für klein dann schon durchsetzen, was man will, wenn es mehrheitsfähig ist. Allerdings muss ich wissen was ich will. Das bleibt mir nirgendswo erspart. Die Veränderungen in der DDR, In Russland in China zeigen deutlich, dass auch die Feindbilder in ständigem Wandel sind.
Nochmal: die meisten würden es gar nicht merken, wenn der Einfluss statt aus Amerika, aus Russland oder China käme. Konsum- und Reisefreiheit ist es, was die meisten Leute wollen. Die echte Freiheit liegt in einem selbst.

Die Front, die ich für mich weltweit sehe, verläuft zwischen den neuerungswütigen (Überwachungs-) Technikgläubigen und denen, die einfach und selbstbestimmt leben möchten. Die Einen und die Anderen gibt es weltweit. Ich hoffe, die „Avantgarde“ wird uns ein kleines Reservat zum Leben anweisen!

Vergebliche Freiheit

Ein Mensch, vom Alltag schier bezwungen,
hat sich zur Freiheit durchgerungen
und gibt sich heilig das Versprechen,
wohin er will jetzt aufzubrechen.
Er sitzt noch heut zuhause still -
er weiß ja nicht, wohin er will!
----------------------------------------------- Eugen Roth


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zuletzt bearbeitet 18.04.2022 | Top

RE: Dies und das für jeden was

#163 von fiatlucem , 19.04.2022 08:24

Du schlägst also vor, sich Putin zu ergeben und darauf zu warten, dass er stirbt und die Zeit reif sein wird, bis sich die Lage für die Menschen bessert?

Da du so ein Fan von Eugen Roth bist: ich habe auch ein passendes Gedicht von ihm gefunden

Es hatt den Titel Zwecklos:

Ein Mensch hört gern in Zeit, in trüber,
den Trost, dies alles geh vorüber.
Doch geht dabei – das ist es eben!-
vorüber auch sein kurzes Leben …

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RE: Dies und das für jeden was

#164 von petias , 19.04.2022 09:37

Guten Morgen fiatlucem,
da haben wir uns knapp verpasst!
Ein schönes Gedicht von Eugen Roth! Ich stelle es zum Thema Gedichte ein, einverstanden? Auswendig gelernt habe ich es schon mal, was dafür eine Voraussetzung ist. Damit erweitert sich mein Repertoire an Roth- Gedichten - wenn man die Zweizeiler mitzählt - auf 55.

Zum Inhalt:
Du findest also mit Roth, dass es kein Trost wäre, dass auch die schlechten Zeiten vorübergehen?
Ich finde, lieber ein kurzes Leben halbwegs ruhig und angenehm mit der Möglichkeit was Sinnvolles zu tun und sich Gedanken zu machen - vielleicht sogar ein bisserl die Welt retten, als den frühen Heldentod zu sterben.

Das Glück des Menschen macht sich nur zu einem sehr geringen Teil an der Großwetterlage der Politik fest. Es bedarf als Basis ein paar Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, erträgliche Temperaturen, keine Bedrohung von Leib und Leben, Freunde, Gemeinschaft, eine Aufgabe (Aufgaben) die Spaß machen und einigermaßen sinnvoll erscheinen...

Das alles lässt sich in jedem der Machtblöcke erreichen, wenn sie sich nicht gerade im Krieg befinden. Und den Krieg schafft man nur ab, wenn keiner mehr hingeht!
Aufrüstungs-., Verteidigungs- und Nationalstaaten- bzw. Block- Denken ist die Ursache von Krieg, nicht dessen Verhinderung.

Wenn man schon weitreichende Konsequenzen aus diesem Elend ziehen will - gut wäre es - dann sollte man die internationalen Gremien stärken, ein Pflichtjahr in Emanzipation für alle einführen, in dem man sich die Werte erarbeitet, die für globalen Frieden und Leben im Einklang mit dem Ökosystem der Erde stehen.
Es sollte ein internationales Gesetz gegen Despotismus geben. Erfüllt ein Despot die Kriterien, so wird er persönlich mit geeigneten Mitteln bekämpft. Wie das geht, wird auch in diesem Jahr gelernt. Die Absolventen machen jedes Jahr einen Auffrischungskurs in Weltbürgerverhalten.

Das basiert auf der Erkenntnis, dass traditionelle Großwaffenkriege nicht mehr geführt werden können. Das Ziel: ein mündiges Volk, das keine Despoten duldet. Welcher Despot sollte sich sowas schon antun, um ein solches Gebiet mit solchen Bürgern zu besetzen?
Despotische Strukturen werden boykottiert und durch gegenseitige Hilfe und eigene Strukturen konterkariert. Auch da wird es Opfer geben, keine Angst ihr Helden, es bleibt genug Stoff sich zu beweisen!
Eine mündige Bevölkerung kann auf Dauer nicht unterdrückt werden.
Die Crux ist nur, dass die Bevölkerung von Mündigkeit sehr weit entfernt ist. Es ist viel leichter die Leute mittels Propaganda zu Kriegen aufzuputschen, als zu einem fundierten solidarischen Frieden zu bewegen.
Aber wann war das Richtige schon leicht?


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RE: Dies und das für jeden was

#165 von petias , 22.04.2022 09:37

Lichthügel - Impressionen im April




Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus!



Die Schafe lockern auch schon mal den Herdenverband und verteilen sich über die Weide. So ist bei spärlichem Bewuchs der Konkurrenzdruck geringer. Aber wenn ich neben dran den Garten umgrabe, halten sie mich für ein grasendes Schaf und kommen nahe an den Zaun und nehmen mich in ihre Herde auf!



Der Hügelbeetgarten ist schon frühlingsbereit, aber der Feldgarten verlangt noch einiges an Arbeit! Wenn das Gartenmanagement besser wird, muss man auch den Garten nicht jedes Jahr aufs Neue urbar machen!



Die Pflamzen und Kartoffelkeimlinge scharren schon mit den Hufen. Aber noch müssen sie etwas Geduld aufbringen!



Das restliche Holz bleibt erst mal ungehackt!



ein Trip zur Quelle bringt 7 Liter Wasser. Zusammen mit den Glasflaschen wiegt das über zehn Kilogramm. Genug Geschleppe für einen alten Mann!


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